Rezension zu „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ von Alan Bradley

„Um diese Jahreszeit brauchte man keinen Kühlschrank, um die Milch frisch zu halten. Ich stellte die Flasche einfach aufs Regal, alphabetisch korrekt zwischen Mangan und Morphin…“ Genre:          Krimi Seiten:          320 ISBN:   … Weiterlesen

Rezension zu „Shadows of Love: Verbotener Tanz“ von July Cullen

Genre:           ErotikSeiten:           65Verlag:          Bastei Erotik ISBN:             978-3-8387-5495-6Preis:             1,90€ Inhalt: „Bluebell Girls“ heißt das legendäre Damenballett des Pariser Lido. Die … Weiterlesen

Rezension zu „Verbotene Begierde“ von Leah Boysen

rezension-leah-boysen-verbotene-begierde-L-BG6J9MGenre:     Erotik
Seiten:     302
ASIN:       B00BBOVIIM
Verlag:    bookshouse

Kurzbeschreibung:

Seit die junge Ärztin Vanessa Carter von ihrem Lebensgefährten verlassen wurde, wünscht sie Männer zum Teufel, versinkt gleichzeitig in Liebeskummer, ist mit ihrem Sexualleben unzufrieden und quält sich zudem mit Vorwürfen, weil sie glaubt, einen Fehler bei der Behandlung eines verstorbenen Patienten gemacht zu haben. Abends im Park begegnet ihr ein geheimnisvoller Fremder. Entgegen jeglicher Vernunft geht Vanessa auf sein dreistes Angebot ein und nimmt den Unbekannten mit nach Hause, ohne zu ahnen, damit einer lauernden und tödlichen Gefahr knapp entkommen zu sein. Sie gerät in einen Strudel aus Begierde, sexuellen Höhepunkten und Vergessen. Vanessa und ihre Freundin Lauren verfallen dem Charme der Gestaltwandler Jack, Dylan und Alec, die ein unfaires Spiel mit ihnen treiben – bis Ereignisse aus der Vergangenheit die Gegenwart einholen und ein erbitterter Feind gnadenlos zuschlägt.

Mein Leseeindruck:

Puh, ich muss schon sagen, bei der Inhaltsangabe hätte man mehr erwarten können. Als erstes ist mir aufgefallen, dass der Handlungsstrang bzw. die Stränge ganz schön inkonsistent sind. Die Handlungsortwechsel sind manchmal unverständlich, v.a. aber die Geschichten der einzelnen Personen. Das erste Drittel des Buches fragt man sich des öfteren, wer überhaupt gemeint ist, weil sowohl der Gestaltenwandler als auch der Vampir aus ihrer Perspektive erklärt werden und zwar mit einem schlichten „er“. Er will dies und denkt jenes. Ebenso denken diese „ers“ über eine „sie“ nach, aber es stellt sich heraus, dass auch dort nicht immer die selbe Frau gemeint wird. Diese Schreibweise fand ich unmöglich.
Die Handlung ist nicht immer interessant, teilweise aufgrund des Erzählstils verwirrend und hat große Sprünge. Zum Beispiel vergeht immer mal ein Jahr oder ein paar Monate, die Schwester der Hauptperson bekommt in der Zeitspanne 3 Kinder, es wird aber nur in Nebensätzen darauf eingegangen, ach, ist schon wieder Juli. Da konnte man sich nicht so wirklich in die Situation einfühlen.
Nun ja, es ist ja ein Erotikroman, daher sollte es nicht sehr verwunderlich sein, wenn die Handlung etwas oberflächlich ist, aber sie war nicht nur oberflächlich, sondern sehr enttäuschend, sprunghaft und über den Schluss red ich gar nicht erst. Will ja nicht zu viel verraten, obwohl ich das Buch leider niemandem wirklich empfehlen kann.
Von der Erotikschiene war es ganz in Ordnung, sehr viele erotische Szenen, diese auch nicht zu verachten, obwohl es so viele waren, dass sich zum Ende hin einige Details wiederholten. Z.B. trieb der jeweilige Kerl die Frau dann immer bis fast zum Höhepunkt, quälte sie dann immer langsam, dann durfte sie kommen und natürlich auch gleich 5 mal hintereinander. Mit der Zeit wird sowas aber ermüdend, auch wenn man sich noch so viel Mühe mit den Szenen gibt.
Alles in allem hat „Verbotene Begierde“ bei mir keinen guten Eindruck hinterlassen, es ist kein Must-Read-Erotikbuch und von dem neuen Verlag habe ich auch schon Besseres gelesen!

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesit(2 von 5 Geistern, sie sind zwischenzeitlich sogar mal abgezischt und haben mich allein gelassen…)

Lust de Lyx 1.2 Rezension zu „Verhängnisvolles Verlangen“ von Michelle Raven

19913983_19913983_xl„Sie würde es sich mit einem erotischen Liebesroman auf dem Sofa bequem machen, eingehüllt in eine Decke, und darunter ihren Vibrator zum Einsatz bringen. Dabei konnte sie alles andere um sich herum vergessen und sich vorstellen, dass sie die Heldin der Geschichte war, die nach allen Regeln der Kunst verführt wurde.“

Genre:     Erotik
Seiten:     ca. 55 (e-book)
ASIN:      B00A3TPVAW
Verlag:   Egmont LYX

Klappentext:

Als ihr Wagen von der Straße abgedrängt und in einen See geschleudert wird, glaubt Julie, dass sie sterben wird. Doch da kommt ihr der geheimnisvolle Navy SEAL Gabe zu Hilfe und rettet sie aus dem eiskalten Nass. Er bringt die völlig unterkühlte Frau nach Hause und schenkt ihr eine unvergessliche Nacht …

Meine Meinung:

Naja, das war ein ganz schöner Schmarn. Verstehe auch nicht so ganz, warum diese Geschichte der „Lust de Lyx“ Reihe so kurz sein musste, das ging ja ganz schön in die Hose – oder ins Wasser.
Zur Story könnte man etwas ähnliches sagen, wie wahrscheinlich zu der ganzen Kurzgeschichtenreihe, nämlich dass sie ganz schön auf der Strecke geblieben ist. Aber diesmal gewaltig. Julie hat nämlich einen Stalker, wegen dem sie überhaupt erst von der Straße abgedrängt wird, der dann auch gleich noch in der selben Nacht in ihr Haus eindringt, aber unser Navy SEAL hat natürlich auf allen Ebenen besondere Skills und kann das Problem rasch lösen. Ende gut, alles gut!?
Wie in „Coopers Sehnsucht“ ist die Protagonistin allein, lebt von der Welt abgeschieden, hat ein tragisches Schlüsselerlebnis hinter sich, findet sich in ihrer neuen „Heimat“ nicht heimisch, sucht oder findet keinen Anschluss, ist chronisch untervögelt und sucht nur den einen Typen, der es ihr mal so… richtig schön gemütlich mit ihr macht *seufz* Also für den Plot bekommen die guten Geschichten von mir langsam eine „Setzen 6“, habe ja nun auch schon den dritten Band gelesen und der nimmt sich da nicht viel. Von der Erotik her ist „Verhängnisvolles Verlangen“ aber noch recht annehmbar, Teil 3 bekommt da von mir noch mehr Abstriche.
Von daher: wer spannende Erotik lesen möchte und das alles komprimiert auf eine Stunde Lesezeit, der ist auch mit dem Verhängnisvollen Verlangen nicht verkehrt, ansonsten muss man die 2,99€ aber nicht unbedingt investieren. Dazu ist die Geschichte nun wirklich viiieeel zu kurz!

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesit(eher 3,5 von 5 – die Geister haben schon mal bessere Erotikstorys gelesen)


Rezension zu „Vango – Prinz ohne Königreich“ von Timothée de Fombelle

Bisher habe ich es leider noch nicht geschafft, die Rezensionen von meinem alten Blog zu übernehmen. Das Referendariat hat erst angefangen und die Schule frisst mich schon auf. Meine Rezi zu Vango II will ich euch allerdings nicht vorenthalten, auch wenn sie wesentlich kürzer ist, als gewohnt. Bewertungseinheiten folgen dann auch noch mit der Zeit!

„Jeder Kummer ist hochmütig, unerreichbar, so weit über allem, dass niemand zu ihm vordringen kann. Vielleicht hat man zu große Angst, dass Trost auslöschen würde, was an Erinnerungen übrig ist“

Vango 2 fand ich leider etwas enttäuschend. Ich wollte es unbedingt lesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Der Stil hat sich natürlich nicht geändert, es waren nach wie vor unglaublich viele Personen und Ereignisse in sich ständig abwechselnden Handlungssträngen, die dann rein zufällig zusammengeführt wurden.
Diese fürchterlich gezwungenen Konstruktionen haben mich prinzipiell schon im ersten Teil gestört. ABER: Die eigentliche Auflösung der vielen kleinen süßen Geschichten der liebgewonnenen Charaktere wurde erst auf den letzten Seiten Zusammengefasst hingeklatscht. Wie eine Revue, alles wurde dann doch noch gut. Das fand ich schon etwas daneben. Dann hätte man auch gleich auf die „Happy-Endings“ verzichten können, wenn sie nur lieblos aufgezählt wurden. Und nicht jede Geschichte hätte ein Happy-End haben müssen, das wirkte einfach nicht.
Mir ist klar, dass der Stil absichtlich gewählt wurde, aber für mich war das leider nix. Es gab einige hübsche Nebenstorys, z.B. die um Vangos Eltern, aber viel zu viele, die für mein persönliches Leseempfinden einfach unnötig waren. Und diese dann immer „rein zufällig“ an einem bestimmten Ort zusammenzuführen, ich weiß nicht…
Daher kann ich abschließend auch keine wirkliche Leseempfehlung geben, v.a. wenn ich überlege ob ich Teil 2 mit 2 oder 3 Sternen bewerten soll. Es hat mir einfach nicht gefallen 😦

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesit
(3 von 5 Gespenster, sie waren in der Geisterstunde mittelmäßig gelangweilt)