Rezension zu „Shadows of Love – Gefährliche Nähe“ von July Cullen

Genre:           Erotik Seiten:           94 Verlag:          Bastei Entertainment Preis:             1,90€ als Heft/ 2,49€ als Ebook Leseprobe:  *click* Inhalt: Die junge Kunstexpertin Eva bekommt den Auftrag, die … Weiterlesen

Rezension zu „Gespensterspuk in Hollywood“ von Kate Klise

Cover GespensterspukGenre:     Kinderbuch
Seiten:    144
ISBN:       978-3836957663
Verlag:    Gerstenberg

Kurzbeschreibung:

“Filmproduzent Mannie Blockbuster, Inhaber des größten Filmstudios in Hollywood, möchte die Friedhofstraße 43 verfilmen. Gespenst Olivia sieht sich bereits als Filmstar und drängt Ignaz B. Griesgram, den 429-seitigen Vertrag ungelesen zu unterschreiben. Wenn das mal gut geht! In Hollywood stellt sich heraus, dass Severin und Olivia in dem Film leider nicht mitspielen sollen. Doch Severin, der unter falschem Namen am Casting teilnimmt, wird prompt für seine eigene Rolle engagiert, während die 92-jhrige Filmlegende Ivana Oscar statt Gespenst Olivia vor der Kamera stehen soll. Leider hat auch sie ihren Vertrag nicht gelesen und ahnt nichts von der darin enthaltenen Sterbeklausel … Temporeich, abgedreht und urkomisch! Der neueste Band der schaurig-schrägen Gespensterserie nimmt Filmindustrie und Starkult großartig auf die Schippe.”

Mein Leseeindruck:

Zuerst muss ich wohl hinzufügen, dass es sich um den neuen und 5ten Teil einer Serie handelt. Ich habe das Buch vor kurzem bei einer Leserunde des Gerstenberg Verlages gewonnen und das Buch umgehend verschlungen (nun, es ist auch ein Kinderbuch und leider nicht besonders dick). Als erstes ist mir aufgefallen, dass das Buch sehr originell gestaltet ist, es ist in Briefform geschrieben, enthält aber auch Zeitungsartikel, Bilder und andere Meldungen. Der “Spence-Villa” liegen nämlich zwei wichtige Regeln zugrunde: 1) alles Geschäftliche (also im Grunde genommen die ganze Handlung) wird schriftlich verhandelt. Zum einen, weil dann jeder ausreden darf und sich nicht übergangen fühlt, zum anderen, weil der Geist Olivia sich nicht anders ausdrücken kann. Und fragt mich jetzt bitte nicht, warum ein Geist mit Stift schreiben, aber nicht sprechen kann. Mit Logik kommt ihr in dem Buch nicht weiter und das macht auch seinen Charme aus!

Ich will euch ehrlich gesagt nicht zu viel verraten, weil das Bändchen wirklich sehr dünn ist und ihr sonst länger braucht, diesen Blogbeitrag zu lesen, als dieses witzige Büchlein. Ich habe auf jeden Fall sehr viel gelacht, über die unlogische Logik der Protagonisten, v.a. über die Geisterdame Olivia, die nun Filmstar werden will, aber eigentlich keiner an Gespenster oder Geister glaubt. Sie will eine Limousine und eine eigene Suite, dabei kommt sie weder im Film vor, noch sollte sie existieren. Neben den grausamen Realitäten des Filmstardaseins müssen Ignaz, Olivia und Severin dann noch einen Mord verhindern und die Rechte an ihrem geistigen Eigentum zurückgewinnen.

Ich für meinen Teil werde jetzt schauen, wie ich die ersten 4 Bände zusammen bekomme und bin auch schon ganz gespannt, wie es mit dem etwas eigentümlichen Schriftsteller-Trio aus der Friedhofstraße 43 weitergeht!

4,5 Geister(4,5 Lesegeister waren mit von der Partie, den letzten halben behalte ich mir vor, da die ersten Bände noch besser sein sollen und ich auf die Steigerung gespannt bin!)

Rezension zu „Gaylüste“ von Mona Hanke (Hrsg.)

Cover GaylüsteGenre:     Erotik
Seiten:     172
ASIN:       B00818H54M
Verlag:    Dead Soft Verlag

Kurzbeschreibung:

Zehn Autoren entführen den Leser in sinnlich-romantische oder lustvoll-andere Welten. Magier, Vampire und Dämonen zeigen uns die düster-verbotene Seite der Verführung, während Cowboys, Indianer oder der Anführer einer Motorradgang sündhafte Dinge anstellen. Ob auf den Malediven oder in der Unterwelt – die Liebe findet immer einen Ort.
16 erotische Geschichten, von zeitgenössisch bis historisch, die echtes Verlangen in uns wecken.

Mit Storys von Simon Rhys Beck, Charlotte Engmann, Kira Hawke, Sandra Henke, Nicole Henser, Inka Loreen Minden, Verena Rank, Martin Skerhut, Justin C. Skylark und dem Newcomer Tobias Wolf.

Mein Leseeindruck:

Bei dem Titel fragt ihr euch sicherlich ein wenig, was ich wieder für Zeug gelesen habe, aber ich finde ihn sehr gelungen! Es gibt neben „Gaylüste“ auch noch „Gayfühlvoll“ und „Gayheimnisse“ und wenn man bedenkt, dass es sich um die erotischen Geschichten zwischen schwulen Männern handelt, dann ist der Titel nicht nur passend, sondern für die Reihe auch sehr kreativ.

Nun aber zum Wesentlichen. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Kurzgeschichten, doch Mona Hanke alias Inka Loreen Minden alias … Pseudonym eintragen, hat das Bändchen herausgegeben und ich lese mich seit einigen Wochen durch ihre Geschichten, Novellen und Romane, und da der Titel mich angesprochen hat, musste der kindle gefüttert werden. Wie im Klappentext beschrieben, geht es um Magier, Vampire, Werwölfe, Indianer und allerlei interessante Gestalten, und ich muss zugeben, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Nur von Vampiren habe ich tatsächlich die Nase voll, der Markt ist einfach überschwemmt, mir ist egal, ob sie schwul, lesbisch, hetero, bi oder undefiniert sind: Ich kann es bald nicht mehr lesen. Waren zum Glück nur zwei dabei, aber ich war auf jeden Fall voreinagenommen. Bitte keine erotischen Vampirgeschichten mehr!!! Ich mache schnell eine Liste mit den Titeln, welche ich empfehlen kann und welche nicht. Einige waren wirklich sehr platt, hatten entweder keine Handlung, eine platte, überflüssige oder nicht sinnvolle. Und ein oder zwei Szenen hab ich nicht verstanden. Grad war er noch hinten, dann vorn, fragwürdig. Wundert euch nicht, über Erotik kann ich mich immer auslassen ^^ Hier erstmal meine Bewertungen:

  1. „Herr der Hiebe“ von Inka Loreen Minden (3/5)
  2. „Führungswechsel“ von Nicole Henser (3/5)
  3. „Magische Träume“ von Simon Rhys Beck (4/5)
  4. „Die Schlange im Paradies“ von Sandra Henke (4/5)
  5. „Gefährten der Nacht“ von Verena Rank (3/5)
  6. „Mann sein – oder nicht sein“ von Justin C. Skylark (2/5)
  7. „Anderswelt“ vin Nicole Henser (3/5)
  8. „Sinfonie des Meeres“ von Martin Skerhut (1/5)
  9. „Two-Spirit“ von Inka Loreen Minden (4/5)
  10. „Sexspielchen“ von Tobias Wolf (2/5)
  11. „Der Gefangene von Temnora“ von Charlotte Engmann (4/5)
  12. „The Battle“ von Nicole Henser (5/5)
  13. „Traumdämon“ von Martin Skerhut (3/5)
  14. „Jäger und Gejagte“ von Kira Hawke (4/5)
  15. „Handarbeit“ von Nicole Henser (4/5)
  16. „Nozze“ von Inka Loreen Minden (4/5)

Absolute Lieblingsgstory ist: „The Battle“, aber dicht gefolgt von „Two-Spirit“ und „Der Gefangene von Temnora“!

Alles in allem ein spannender Schmöker mit prickelnden Kurzgeschichten für zwischendurch. Die guten waren natürlich viel zu kurz, die weniger guten zum Glück auch schnell vorbei. Ich denke, mit „Gaylüste“ kann jeder glücklich werden, der kein Problem mit gleichgeschlechtlicher Liebe hat, denn das nach Romantik gierende Herz wird hier immer befriedigt (und das nach Erotik gierende auch)!

4 Geister(4 von 5 Geister freuen sich auf die anderen beiden Bände, der fünfte wurde vom Vampir gebissen ^^)

Rezension zu “Göttlich verliebt” (3) von Josephine Angelini

göttlich verliebt„Lucas lachte leise auf. »Dasselbe habe ich in diesem Café gedacht. Wir haben einmal vor der Schule zusammen einen Kaffee getrunken, aber richtig verabredet haben wir uns nie, oder?«
»Wir hatten nie die Möglichkeit dazu. Ständig ging die Welt unter oder einer von uns stand in Flammen oder sonst etwas Nerviges.«“

Genre:     Jugendbuch, Fantasy
Seiten:     458
ISBN:       978-3791526270
Verlag:    Dressler

Inhalt:

Ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete für ihr bislang größtes Gefecht zu finden. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Wie kann Helen deren Vertrauen zurückgewinnen? Womit lassen sich die Götter besiegen?

Mein Leseeindruck:

Dies sollte das fulminante und grandiose Ende der Trilogie sein. Für viele ist es das auch. Ich muss allerdings einige Abstriche machen. Zunächst ist Band drei ohne einige Vorkenntnisse in der griechischen Mythologie teilweise etwas unübersichtlich. Also wer der Krieger und der Tyrann war, konnte man auch so recht schnell herausfinden, aber da fing es schon an. Als Matt immer stärker wurde und sich zu seiner „Sklavin“ hingezogen fühlte, war das mit Achill nur logisch. Außerdem kamen dann seine Krieger über Wasser. Wer sich auskannte, wusste schon in den ersten Kapiteln, dass Matt und Hektor kämpfen würden und wer höchstwahrscheinlich den Kampf gewinnt. Dann entpuppten sich in der Mitte des Buches die anderen Scions als die Nachfahren von Agamenon, Odysseus und Menelaos. Wer da keine Vorkenntnisse hat, bekommt in dem Band keinen wirklichen Einblick in die Verflechtungen. Auch warum Hektor und Achill gegeneinander kämpfen müssen, wird gar nicht herausgearbeitet. Da fehlte hier und da schon ein Satz um den Zusammenhang herzustellen, wenn man sich schon so stark an die Ilias anlehnt, finde ich. Schade fand ich auch, dass Odysseus so kurz kam, aber das liegt auch einfach daran, dass er zu meinen Lieblingshelden gehört. Meiner Meinung nach, hätte man seiner Gerissenheit etwas mehr Platz einräumen können. Zum Beispiel hätte er einen Plan schmieden können und nicht Helen. Letzteres ist dann so lange geheimgehalten wurden und der Plan erschien mir dann ziemlich abwägig. Überhaupt waren die letzten Kapitel so oberflächlich, der „Kampf“ gegen Zeus so kurz abgehandelt, dass man sich gar nicht erst in die Situation hineinversetzen konnte, weil sie dann schon vorbei war.
Positiv war nach wie vor der flüssige und witzige Schreibstil (siehe Zitat). Sehr gut gefallen haben mir auch die Rückblicke und die Geschichten des „Gesichts“ bzw. der Verkörperungen von Helena. Ich hätte gern noch mehr davon gelesen! Aber man hätte aus dem Band noch einiges herausholen können. Ich hatte fast den Eindruck, als ob das Buch irgendwie fertig werden, die Geschichte zuende gebracht werden musste. Und dabei wurden von Atropos einige Fäden zu früh abgeschnitten. Allgemein bin ich der Meinung, dass die Moiren mit Band 3 keine ordentliche Arbeit geleistet haben, zumindest nicht für die 5 Sterne/ Bewertungsgeister. Schade!

still_goettlich

Fazit der Serie:

Die Trilogie bekommt von mir volle Punktzahl, weil es einfach eine schöne Reihe zu einem grandiosen Thema unserer Geschichte ist. Ich liebe Mythologie, besonders die griechische und die Umsetzung des Troja-Mythos war sehr gelungen. Auch wenn der letzte Band etwas schwach war (4 von 5 Bewertungsgeister), lege ich die Reihe jedem ans Herz, der gern etwas dramatische Jugendbücher über viel Mut und eine aussichtslos erscheinende Liebe liest!

66666(5 von 5 Geister spuken nun und graben bei Troja ein wenig im Staub)

Rezension zu „Die Gräfin der Wölfe“ von Isabella Falk

Image.ashx imageID=NoipR8AEfU2Mq3WwZ6QKQQ&Type=FullGenre:     Historisches
Seiten:     380
ASIN:       B00BWTKI50
Verlag:    bookshouse

Kurzbeschreibung:

Die lebenslustige und intelligente Prinzessin Amalia von Falkenstein, geboren 1682, lebt in einer Zeit, die geprägt ist von Hexenglauben und aufkommender Vampirhysterie. Die Tochter des Fürsten von Torgelow ist mit einem unglückseligen Makel geschlagen, doch obwohl sie deshalb unter ihrem Stand heiraten muss, ist sie glücklich über ihre Vermählung mit dem Grafen von Falkenstein. Voller Vorfreude auf ihr neues Leben zieht sie mit ihm auf seine Burg. Der Einzug durch das Dorf wirft jedoch dunkle Schatten auf ihre junge Liebe. Ein missgestaltetes Kind wird geboren, kaum dass der Graf und Amalia die kleine Gemeinde passiert haben. Die abergläubigen Dörfler geben der neuen Gräfin die Schuld. Amalias Stand wird immer schwerer, und als sie beginnt, die Milch von Wölfen zu trinken, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern, ist es um die Loyalität der Dorfbewohner vollends geschehen. Aberglaube, Gehässigkeit, Furcht und mangelndes Mitgefühl reißen Amalia in tiefe Verzweiflung. Schließlich diagnostiziert der langjährige Hofarzt ihres Gemahls auch noch die teuflische Krankheit: Vampirismus!

Mein Leseeindruck:

Als erstes muss ich zugeben, dass ich mir unter dem Roman etwas ganz anderes vorgestellt habe, was aber nicht weiter schlimm ist. Statt bösartigen Aberglauben, hatte ich etwas mehr schaurige Geschichten erwartet. Das schmälert aber nicht die Qualität des Romans.
Es handelt sich um eine herzzerreißende und spannende Geschichte über ein junges Mädchen, was von Pech verfolgt eine gefürchtete Gräfin wurde. Dabei ist sie weder böse, noch rachsüchtig, gehässig oder unheimlich. Aber für ihre Zeit war sie ein viel zu intelligentes und wissbegieriges Mädchen, welches gepaart mit einer ihr eigenen Naivität und Sturheit zu vielen Problemen, v.a. aber zu Unverständnis führte. Aber wer kann es ihr verdenken, gut behütet und vom Vater reichlich verzogen, musste sie immer und überall ihren Kopf durchsetzen. Da sie nie jemand aufgeklärt und über ihre Wirkung informiert hat, ist es nicht verwunderlich, dass sie Zeit ihres Lebens für die damalige Zeit und das Weltverständnis, das falsche Benehmen an den Tag legte.
Amalia tat mir die meiste Zeit ziemlich Leid und ich war sehr erbost und traurig über den Aberglauben und die Bösartigkeit des „gemeinen Volkes“. Man hatte Angst vor dem, was man nicht kannte und fand, zu großen Teilen aus Unterhaltungsgründen, immer abartige und schaurige Erklärungen für Dinge, die man nicht verstand. Was ich sehr schade finde. Leider verhält sich das teilweise auch heute noch so, nur dass die Leute ein wenig aufgeklärter sind.
Alles in allem ein sehr trauriges und mitreißendes Buch, was ich jedem empfehlen kann, der sich näher mit dem Aberglauben rund um den Vampirismus im 18. Jahrhundert auseinandersetzen möchte. Ich selbst bin mit dem Buch nicht ganz warm geworden, aber das liegt einfach an meiner aufbrausenden Natur. Ich musste mich immerfort über die Dummheit und Niedertracht aufregen und fand es viel zu schade, dass die Gräfin letztendlich unter dem Aberglauben so viel leiden musste. Und dann kam noch der ach so gelehrte Leibarzt Erasmus dazu, der in seinem eingeengten Forscherdrang die Situation um ein Vielfaches verschlechterte, vor allem aber immerfort die körperliche und seelische Gesundheit der Gräfin aufs Spiel setzte.
Ein Buch für die Fans von einfühlsamen historischen Romanen und den Schicksalen von energischen und wissbegierigen Frauen, die ihrer Zeit voraus waren!

666 (3-4 geister sind es, wir konnten uns nicht einig werden. Der Roman verdient durchaus 4, aber die ganze Ungerechtigkeit hat meinem Blutdruck geschadet 😦 )