Filmrezension zu „John Carter – Zwischen zwei Welten“ (2012)

Kurze Inhaltsangabe:

John Carter (Taylor Kitsch) hat sich im Bürgerkrieg verdient gemacht. Allerdings wurden in seiner Abwesenheit Frau und Kind überfallen, so dass er mit dem Krieg nichts mehr zu tun haben möchte. Statt dessen begibt sich der mürrische und vom Leben enttäuschte Einzelgänger auf Goldsuche. Seine Expertise wird natürlich wieder verlangt und es ist recht witzig zu sehen, wir er versucht dem Kriegsdienst zu entkommen. In einer wilden Verfolgungsjagd landet er in einer kleinen Höhle mit seltsamen Symbolen. Wie der Zufall es will, muss er alles anfassen un ehe er sich versieht, landet er auf dem Mars. Dort muss er sich zunächst mit der veränderten Gravitation rumschlagen, was nicht nur extrem witzig anzuschauen ist, sondern auch seine ‚besondere Fähigkeit‘ sein soll. Die Anziehungskraft ist nämlich bedeutend geringer, als auf der Erde, und so kann John Carter besonders weit springen und ziemlich gut kämpfen. Die erste Aufgabe gemeistert, wartet auch schon das nächste Abenteuer auf ihn, in Form von ‚grünen Männchen‘. Diese nennen ihn fälschlicherweise Virginia und wollen sich seine Fähigkeiten zunutze machen („Jump for me, Virginia!“ Ich hab gelegen vor Lachen!). Naja, und dann kommt dann natürlich noch die Prinzessin, die den bösen und machthungrigen Gegenspieler ihres Vaters heiraten soll – 3 Mal dürft ihr raten, was als nächstes passiert!

Meine Meinung:

Ursprünglich wollte ich ja zuerst das Buch lesen, aber das ist schon Horn alt und in Deutschland nur zwei mal aufgelegt und selbst die gammeligen Ausgaben kosten gebraucht ganz schön viel Geld! Gestern hab ich kurzen Prozess gemacht und mir den Sammelband „A Princess of Mars, Gods of MArs, and Warlord of Mars“ für 12,95€ angeschafft.

Nun konnte ich es aber nicht abwarten und wollte den Film unbedingt noch sehen – denn, wer weiß wann ich bei dem ganzen Bücherstau dazu komme, die Bücher auch endlich zu lesen. Daher wird mein Vergleich mit dem Buch leider erst später kommen.

Es gab dieses Jahr ja 2 Filme mit dem Hauptdarsteller Taylor Kitsch und ich hatte mir von John Carter nicht sooo viel versprochen, von Battleship aber schon. Tja, der umgekehrte Fall ist eigetreten. Battleship hatte kaum Handlung und die Action ging einfach nur zusammenhangslos unter. Dafür hat mich dann John Carter absolut positiv überrascht. Nervig waren zwar die Solariumopfer, aber auch in der Vorlage werden die Menschen als rothäutig beschrieben, muss man also durch. Dass sie am Ende noch heiraten mussten, fand ich auch etwas übertrieben, werde mir dann erst abschlienend nach dem Lesen der Bücher eine Meinung darauf machen können. Persönlich hätte ich die Heirat als „Happy End“ nicht gebraucht, aber naja.

Taylor Kitsch hat mich auch überzeugen können, zumal ich damit gar nicht gerechnet habe. Bin ja nicht so ein halbnackter Muskelprotzfan (ich sag nur Thor… ) und mir hat es richtig gut gefallen, dass die Mimik immer gepasst hat. Ein sehr actionreicher, humorfoller SiFi-Film.

Dafür gibt es eine Must-See-Empfehlung!

(Eine Bewertungsleiste für Filme bastel ich demnächst noch!)

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