Rezension zu „Linas Reise ins Land Glück“ von Martin Widmark

Genre:           Kinderbuch
Seiten:           40
Verlag:           Ars Edition
ISBN:            978-3845822051
Preis:              15,00€

           Inhalt:   

Zum Einschlafen erzählt Lina dem kleinen Daniel eine märchenhafte Geschichte aus ihrer Vergangenheit: Als kleines Mädchen landet sie auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder in einer wundersamen Welt – dem Land Glück. Dort trifft sie auf sprechende Insekten und einen höflichen Käfer in Frack und mit Fliege, der sie an die wundervollsten Orte führt. Doch schon bald muss Lina erfahren, dass auch im Land Glück nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint …

Mein Leseeindruck:

Ich lese ab und an sehr gern ein Kinderbuch und habe mich durch die Beschreibung „Für alle Liebhaber von »Alice im Wunderland«Vom schwedischen Bestsellerautor Martin Widmark mit wunderschönen Illustrationen von Emilia Dziubak“ zu diesem Rezensionsexemplar verleiten lassen. Es ist ein sehr kurzes Kinder-Bilderbuch und die Geschichte ist sehr schnell erzählt. Lina erzählt die Geschichte, wie sie als Mädchen sehr traurig mit dem Schlitten losgezogen ist – ihr Bruder ist nämlich verschwunden. Dann fährt sie durch ein seltsames Loch und landet im Land Glück. Da dort riesige Insekten mit ihr sprechen, könnte man in Kombination mit dem Loch auf den Verweis mit Alice im Wunderland schließen – das war es aber auch schon. Warum diese Welt als Land Glück bezeichnet wird, erschließt sich mir nicht zu 100% – da hätte man etwas mehr daraus machen können. Nachdem Lina herum geführt wurde, muss sie aber die grausame Wahrheit erkennen – niemand darf zurück und sie muss bald einer gefährlichen Kreatur dienen – ebenso wie ihr verschollener Bruder. Wobei das, was ich geschrieben habe, wesentlich dramatischer klingt als die eher langweilige Umsetzung. Mir war so, als ob das Potential dieser „märchenhafte Geschichte“ gar nicht richtig genutzt wurde. Mir ist bewusst, dass es sich um ein Kinderbuch handelt – aber ich habe auch schon viele gelesen und man hätte mit wenigen Worten mehr Dramatik, Gefühl und Werte hinein packen können. Linas Mut – etwas was Kindern sicherlich gefallen wird – kommt eigentlich gar nicht zur Geltung und kaum ist die Kreatur entdeckt, sind die Kinder auch schon geflohen. Die Geschichte konnte mich also nicht wirklich reizen.

Wesentlich spannender sind die Illustrationen – wobei ich mir diese ergoogeln musste. Sie sehen wirklich sehr schön aus und für die Geschichte plus die tollen Bilder würde ich wahrscheinlich 3-3,5 Sterne vergeben. Unter der Bewertung werde ich es auch bei Amazon speichern. Um die Rezension komplett zu machen, möchte ich dennoch meinen Unmut über das Format zur Geltung bringen. Ich habe das Buch als ebook bei Netgally bekommen, obwohl es gar kein ebook gibt. Dementsprechend war der Buchsatz eine Katastrophe, die Bilder kamen überhaupt nicht zur Geltung, wurden zerpflückt, wie auch der Text, der zum Teil derart hellgrau wurde, dann das Lesen eine Qual war. Schön ist etwas anderes und das Lesen hat mir leider kein Vergnügen bereitet, weswegen ich für das Rezensionexemplar leider nur 2 Sterne vergeben werde.

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