Rezension zu „Ghostsitter – Geister geerbt“ von Tommy Krappweis

61j1iUwuVVLGenre:           Kinderbuch
Seiten:           256
Verlag:          Egmont Schneiderbuch
ISBN:            978-3505137570
Preis:             9,99€

                         Inhalt:

Krass! Tom hat eine Geisterbahn mit quicklebendigen Geistern geerbt! Und die im Zaum und geheim zu halten, ist gar nicht so einfach: Vampir Vlarad mutiert dummerweise bei Blutkonsum zum jeweiligen Spenderwesen, meistens zu Meerschweinchen. Mit Zombie Wombie ist nicht zu spaßen, wenn man seinem Plüschhäschen zu nahe kommt, und Hop-Tep, die Mumie, hat ein heißblütiges Temperament. Und dann wären da noch Werwolf Welf, dem man bei Vollmond besser nicht begegnet, und Gespenstermädchen Mimi. Bei dieser geisterhaften Chaostruppe ist echt ein Profi gefragt! Toi, toi, toi, Tom!

Mein Leseeindruck:

„Ghostsitter – Geister geerbt“ ist ein wundervoll witziges Kinderbuch mit Geistern, Zombies, Mumien, Werwölfen, Vampiren, gewürzt mit einem Schurken, viel Einfallsreichtum und ein wenig Grusel. Tom erbt nämlich eine Geisterbahn und damit sind einige merkwürdige Bedingungen verbunden. Ich fand Tom sehr sympathisch, denn er ist sehr korrekt, fair und hat eine tolle Auffassungsgabe. Das ist natürlich auch wichtig, denn Tom muss sehr bald feststellen, dass er einige „Monster“ mit dieser Geisterbahn geerbt hat und auf diese aufpassen muss. Sie haben zwar ganz tolle und praktische Fähigkeiten, aber jeder bringt auch seine Geheimnisse und Unzulänglichkeiten mit sich. Zum Beispiel ist der Zombie Wombie sehr stark, aber nun mal auch nicht der Hellste und sehr aufbrausend, v.a. was sein Kuschel-Häschen Odor angeht (drei mal dürft ihr raten, warum es so heißt).

Zu dem „normalen“ Monster-Chaos muss Tom auch die Geisterbahn zum Laufen bringen und mit ihr reisen. Außerdem gibt es da einen Bösewicht, der einen lustigen Sprachfehler hat, davon abgesehen aber scharf auf die Geisterbahn ist und daher hinterhältige Pläne ausheckt. Doch zum Glück gewöhnt sich Tom recht schnell an seine neue Aufgabe und kann mit den „Monstern“ vorerst das Unglück abwenden.

Was aus meiner Perspektive (als Erwachsene) etwas besser sein könnte, sind die Erklärungen. Klar sehen Kinder über manche Vorgänge eher hinweg und manches wird in den Folgebänden geklärt, aber ich hätte manche Details gern etwas ausführlicher gehabt. Ich bin eben neugierig und will alles über die Gestalten, Erfindungen und Beschwörungen wissen!

Mir hat das Büchlein insgesamt aber sehr gut gefallen und ich werde die Reihe auch weiterhin verfolgen, da ich wissen will, wie es mit der Chaotentruppe weitergeht und ob es ihnen gelingt, mit der alten Geisterbahn andere Menschen zu erschrecken bzw. Kindern eine Freude zu bereiten.

4 Geister

(4 von 5 Bewertungsgeister spuken nun in der Geisterbahn –
einer sitzt lieber am Computer und zockt.)

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