Leserunde zu “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes – Tag 4

Guuuuten Morgäääähn,

endlich Wochenende! Ich freue mich schon richtig darauf, wenn ich meine Unterrichtsvorbereitung für heute abgeschlossen habe und mich mit dem Büchlein auf die Couch setzen kann. Es liest sich wirklich unglaublich schnell und mir graut es ja echt schon vor dem Ende! Aber bis es soweit ist, kommt jetzt erstmal die Diskussionsfrage für heute.

Nr. 4: Wie findest du den mürrischen Will? Kannst du seinem Lebensunmut nachvollziehen oder würdest du ihn lieber schütteln und anschreien oder versuchen ihm das Leben wieder schmackhaft zu machen?

Advertisements

5 Kommentare zu “Leserunde zu “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes – Tag 4

  1. Ich mag Will. Von Anfang an. Ich finde es gut, dass er eine Entscheidung für sich getroffen hat und sie trotz der ganzen Widerstände trägt. Was nicht heißen soll, dass ich mir wünsche, dass er seine Meinung ändert. Aber ich bin beeindruckt von seinem Handeln.
    Dass er mürrisch ist, sehe ich wie Lou und manchmal auch Treena (ja, ja, auch wenn ich sie am liebsten umbringen möchte), wenn ich den ganzen Tag wie ein minderbemitteltes Kleinkind behandelt werde, dann verhalte ich mich dann auch wie eins. Und der Vater interessiert sich nur temporär und die Mutter versucht Alltag zu leben. Also ganz verständlich, dass Will so ist wie er ist.

    • Ich kann seine Art auch gut nachvollziehen. Wenn ich mir schon allein überlege, wie mürrisch ich damals bei der Depression war. Habe glaube ich des öfteren verbal um mich geschlagen und auch in einigen Dingen keinen Sinn gesehen. Manchmal gehe ich die Möglichkeiten im Kopf durch, was ich machen würde, wenn ich eine tödliche Krankheit kriegen würde oder gelähmt wäre oder dement. Unter Umständen kann ich nachvollziehen, dass man ab einem bestimmten Punkt zu dem Schluss kommen kann, das bis zum Ende kämpfen keinen Sinn mehr macht *seufz*

      • Naja, kämpfen ist das bei ihm nicht. Ich finde, er hat genug gekämpft und nun die Entscheidung getroffen, mit der ER am besten leben kann. Dumm nur, dass er Hilfe braucht, und er darunter leiden muss, dass die ANDEREN ihn nicht loslassen können. Wie leicht haben wir es doch, selbstbestimmt leben zu können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s