Blogtour „Bärentöter“ – Interview mit dem Bärentöter + Gewinnspiel

Guten Morgen ihr Lieben,

nach langer Zeit nehme ich wieder an einer Blogtour teil. Dieses Mal geht es um den „Bärentöter“, zu dem ich bereits eine Rezension geschrieben habe. Ich starte die Blogtour, weil ich euch den Helden Wilfried vorstellen möchte. Neben seinen ganzen Abenteuern hatte er nämlich noch ein wenig Zeit für ein Interview. Dienstag bis Freitag finden sich auf folgenden Kanälen ebenfalls Beiträge für diese Blogtour:

blogtour

Außerdem könnt ihr bei mir ein Exemplar des Bärentöters gewinnen. Beantwortet einfach die Fragen am Ende des Beitrages. Ich wünsche euch viel Spaß und hoffe, ich kann euch den Bärentöter ein wenig vorstellen!


ICH: Hallo Wilfried. Ich bin froh, dass ich dich noch erwischen konnte, bevor du als Diplomat weiterreist. Du bist in letzter Zeit ja ganz schön beschäftigt gewesen oder!?

WILFRIED: Puh, das könnt Ihr aber laut sagen. In den letzten Wochen war ich so viel unterwegs und habe viele Menschen kennengelernt, aber auch Freunde verloren. Im Moment weiß ich kaum, wo mir der Kopf steht. Aber für das Interview bin ich bereit, es soll ruhig alle Welt erfahren, wie es mir ergangen ist.

ICH: Es ist in Ordnung, wenn du mich duzt – das macht vieles einfacher. Vor allem sollst du dich entspannen. Als erstes kannst du dich vielleicht einfach ein wenig vorstellen: wer bist du, wo und wie bist du aufgewachsen, wer gehört zu deiner Familie …

WILFRIED: Gut! Also mein Name ist Wilfried, ich bin 14 Jahre alt, und ich lebe, hm, oder lebte bis zum Frühjahr 1348 mit meiner Familie nahe der Stadt Deggendorf. Zur Familie gehören meine Mutter Lisa und meine jüngeren Geschwister Robert und Hilde. Wir lebten in einfachen Verhältnissen. Wir liefen barfuß, hatten einfache Hemden aus Leinenstoff. Fleisch gab es bei uns nur selten und manchmal war sogar das Mehl so rar, dass Mutter es mit Stroh, Gras und Wurzeln gestreckt hat. Oder es gab Grassuppe mit Wurzeln. Was anderes als Hunger kannten wir eigentlich nicht. Ich habe mir oft Sorgen um meine Familie gemacht, weil ich irgendwie helfen wollte.

ICH: Magst du uns verraten, was mit deinem Vater geschehen ist?

WILFRIED: Letzten Winter haben Räuber meine Familie überfallen. Sie wollten unsere Tiere stehlen. Mutter hat sich mit uns versteckt, aber Vater … (Wilfried schluckt) Es war einfach nur grausam! Diese miesen Räuber geben sich nicht mit Diebstahl zufrieden, nein, sie müssen andere Menschen auch noch quälen! 

ICH: Das tut mir sehr Leid! Ich hoffe, sie bekommen früher oder später das, was sie verdienen! Du sagst ihr „lebtet“ in einfachen Verhältnissen. Was hat sich denn in diesem Frühjahr verändert?

WILFRIED: Eines Tages kam der ehemalige Ritter Zoltán vorbei. Er verdient sich mittlerweile mit dem Verkauf von Vieh eine goldene Nase. Dazu muss er aber durch halb Europa reisen, um die Tiere zu guten Preisen zu verkaufen. Jedenfalls macht er meistens bei uns eine Rast. Er bot mir an ihn als Viehtreiber begleiten zu können. Und damit nahm das ganze Abenteuer seinen Lauf.

ICH: Was musst du denn als Viehtreiber machen? Und warst du nicht traurig, weil du deine Familie verlassen musstest?

WILFRIED: Man muss aufpassen, dass die Herde zusammen bleibt und kein Tier entwischt. Und Nachts teilt man sich die Nachtwachen. Ja, traurig war ich schon, aber auch gespannt auf das Abenteuer. Vor allem konnte ich somit ein wenig Geld für die Familie dazu verdienen und somit unsere Not lindern. Das war mir sehr wichtig.

ICH: Und die Abenteuer? Was ist denn alles passiert?

WILFRIED: GANZ VIEL! Ich musste mich gegen Wölfe wehren und gegen einen Bären habe ich gekämpft. Und dann waren da diese fiesen Räuber, die unser Vieh stehlen wollten. Aber das ist nur der Anfang. Ich habe noch einiges über meine Herkunft erfahren, über meinen Vater und meine Mutter, ich habe die Bettler in der Stadt gesehen und Speisen mit ganz viele Gewürzen gegessen – das war sehr scharf! Aber mehr will ich eigentlich nicht verraten. Der Chronist Roland Pauler hat einen Teil meiner Geschichte niedergeschrieben. Ich denke, es wäre das Beste, wenn man da einfach nachliest. Ich muss nämlich langsam weiter.

ICH: Gut Wilfried, ich danke dir sehr für deine Zeit und wünsche dir und deiner Familie viel Glück. Ihr habt es verdient.

WILFRIED: Ich danke dir! Machs gut!

Da winkte er und lief auch schon davon.


Nun wisst ihr einiges über den jungen Helden Wilfried. Seine Heldentaten muss man wahrscheinlich einfach nachlesen. Das könnt ihr ja auch bald, denn hier gibt es ein Büchlein zu gewinnen. Beantwortet einfach die folgenden drei Fragen bis zum 15.01.2016 23.59Uhr (die Kommentare mit den Antworten werde ich am Samstag freischalten und unter den Teilnehmern das Buch verlosen):

  1. Wer bot Wilfried einen Job an, so dass er seine Familie etwas unterstützen kann?
  2. Gegen welche Tierarten musste Wilfried sich bewähren?
  3. Was war in der Suppe, die Wilfrieds Mutter manchmal kochte?

 

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15 Kommentare zu “Blogtour „Bärentöter“ – Interview mit dem Bärentöter + Gewinnspiel

  1. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Auftakt zur Blogtour! Zu den drei Fragen:

    1. Ritter Zoltán
    2. Wölfe und Bären
    3. Wurzeln

    Viele liebe Grüße
    Katja

  2. Hallo,

    schönes Interview 🙂
    Also zu den Fragen: Ritter Zoltán bot ihm einen Job an. Er musste sich gegen Wölfe wehren und gegen einen Bären kämpfen. Und seine Mutter kochte manchmal Grassuppe mit Wurzeln.

    LG
    SaBine

  3. Hi!

    Da muss ich doch auch mal mein Glück versuchen, ich find ja das Cover total schön gemacht und ich bin neugierig, was Wilfried alles erlebt 🙂

    Zu deinen Fragen
    1) der ehemalige Ritter Zoltán
    2) Wölfe und Bären
    3) Gras und Wurzeln

    Vielen Dank für den schönen Beitrag!
    Aleshanee
    aleshanee75[at]gmail.com

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