Rezension zu „LaLaurie – Purpurne Träume“ von Jules Saint-Cruz

813Xb0EVoQL._SL1500_“Sie war wie sein Fels im Meer – lag das Wasser still, war sie sein Platz zum Sonnen und bei tosendem Wellengang bot sie ihm Schutz und Ruhe.”

Genre:               Erotik
Seiten:               153
ASIN:                 B010OU6INI
Preis ebook:   2,99€
Preis TB:          9,90€

      Inhaltsangabe:

Taras und Juliens Hoffnung auf ein gemeinsames Leben zerplatzt wie eine Seifenblase, als Ben LaLaurie aus dem Gefängnis verschwindet. Alle Spuren deuten darauf hin, dass er das Land verlassen hat und irgendwo auf der Welt untergetaucht ist, doch Julien und Tara vermuten ihn noch in New Orleans. Sie finden keine Ruhe. Der Zweifel am Sinn und an der Kraft ihrer Liebe lässt sie die Grenzen ihrer Leidenschaft suchen, wobei sie an Orte gelangen, die mal märchenhaft und mal trostlos sind. Die Reise führt sie nicht nur durch eine Zeit, die Traum in Traum zu sein scheint, sondern vor allem zur Erkenntnis über sich selbst …

Mein Leseeindruck 

Sehnsüchtig habe ich auf den abschließenden Band der LaLaurie-Trilogie gewartet und das Warten hat sich gelohnt! Wieder wurden Julien und Tara jede Menge Steine in den Weg gelegt, denn Taras gewalttätiger Bruder Ben konnte aus dem Gefängnis fliehen, bedrohte Julien, der daraufhin Tara den Laufpass gab, und verschwindet scheinbar spurlos.

Auf dem ereignisreichen Weg spielen natürlich auch Ethan, der Tara nach wie vor nachstellt, und ihre Eltern, die bis zum Schluss ihren Goldjungen schützen wollen, weiterhin tragende Rollen, die das glückliche Zusammensein der beiden beschatten.

Zum Ende hin musste ich immer mehr feststellen, dass die Story nicht nur ein erotischer Roman ist, sondern sich Stück für Stück in einen Thriller verwandelte. Bis hin zu den Voodoo-Elementen, die gut dosiert auftreten – wer hätte denn gedacht, zu was ein schwarzer Kater alles fähig sein könnte … 😉

Wie in den ersten beiden Bänden durfte die Musik nicht fehlen und auch die Literatur – Tara ist ja Literaturdozentin – wurde weiterhin mit eingeflochten. Und ich hatte gleich wieder Lust, mich in die Bibliothek zu setzen und nach E. A. Poe zu greifen. Ich finde die Liebe zum Detail, zur passenden Musik und zu stimmungsvollen Büchern machen sich in den Büchern von Jules Staint-Cruz bemerkbar und ich liebe ihren Schreibstil dafür.

Das wichtigste aber zum Schluss: die Erotik. Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen noch intensiver geschildert und noch besser in Szene gesetzt wurden, als in den ersten beiden Bänden. Aber eigentlich findet man in jedem Band ganz tolle Locations (natürlich auch mal im trauten Heim) und sehr abwechslungsreiche erotische Szenen. Es gab keine gleichen Formulierung, es war immer unglaublich stimmungsvoll und teilweise sehr ausgefallen, ohne unmöglich zu erscheinen – definitiv ein weiterer Bonus! Außerdem gab es weder abgeschmackte Szenen, noch Wiederholungen und eine wortgewaltige Sprache, ohne vulgär zu wirken. Eine wirklich sehr sehr schöne und abgerundete Erotikgeschichte mit viel Sex, guter Musik, spannenden Büchern als Leseempfehlung und dem Hauch von Voodoo. Ich kann kaum die nächste Veröffentlichung erwarten!

5 Geister(5 von 5 Bewertungsgeister sind nach Abschluss von Teil 3 anstandslos befriedigt)

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