Rezension zu „Das Geheimnis des roten Tagebuchs“ von Simone Erhardt

P-2014-7-31-1 Das Geheimnis des roten Tagebuchs R1Genre:           Krimi zum Mitraten
Seiten:           192
Verlag:          SCM-Verlag
ISBN:             978-3417286779
Preis:             12,95€

              Inhaltsangabe:

Ein neuer Fall für W.O.L.F.! Bei der Entrümpelung eines Dachbodens entdecken die Detektive vom W.O.L.F.-Club ein 100 Jahre altes Tagebuch. Bei dem Versuch, dessen Inhalt zu entziffern, stoßen sie auf ein dunkles Familiengeheimnis. Doch irgendjemand will die Jugendlichen um jeden Preis daran hindern, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Schnell merken die Detektive, in welch großer Gefahr sie sich befinden.

Mein Leseeindruck:

Auf den Krimi zum Mitraten von Simone Ehrhardt war ich schon richtig gespannt, da ich früher auch gerne solche Krimis gelesen habe. Was heißt früher? Das Buch ist für 10-14 Jährige gedacht, wobei ich durchaus denke, dass die Altersangabe nach oben hin offen ist, denn ich hatte viel Freude an dem Kinderkrimi.

Es geht um die drei Freunde Wuschel, Olaf und Latif und Wuschels Hausratte Freddy, woraus sich auch der Name W. O. L. F. ergibt. Das Team hat bereits in dem Vorgängerband ihren ersten Kriminalfall gelöst und mittlerweile einen Detektivclub gegründet. Dazu gehören natürlich auch Visitenkarten und ein Ausrüstungskoffer. Voll süß! Ich hatte jedenfalls sehr viel Freude daran, wie die drei mit Lupe Beweisstücke untersuchten und Karteikarten mit Fingerabdrücken anlegten. Eine tolle Idee und ich kann mir gut vorstellen, dass die verschiedenen Vorgehensweisen durchaus Kinder bzw. Jugendliche dazu anregen, selbst etwas zu forschen oder Detektiv zu spielen.

Die Fragen zum Mitraten waren aus meiner Perspektive recht einfach zu lösen, es ging meistens darum zu überprüfen, wie gut man beim Lesen aufgepasst hat. Das könnte man vielleicht noch etwas spannender gestalten, ist aber auch meine Perspektive als Erwachsene. Auf die Lösung des Falles wäre ich allerdings nicht gekommen und dort liegt meine einzige Kritik: ich fand das Ende zu weit her geholt. Was genau der Schatz war, konnte ich relativ früh erkennen (eine gute Idee!), aber das Motiv des Täters war mir eine Idee zu unrealistisch. Warum sollte er plötzlich den Schatz vernichten wollen? Und mit welchen Mitteln!?

Ansonsten alles in allem ein sehr süßes und zeitweise sehr sehr spannendes Büchlein für junge Detektive und welche, die es werden wollen. Interessant fand ich auch, dass es sich bei dem Verlag um eine Stiftung christlicher Medien handelt und die Religion, v.a. das Beten, immer mal in den Text eingeflossen ist. Sowas kommt mir selten unter die Augen und ich empfand es als interessante Bereicherung.


4 Geister

(4 von 5 Geister fanden es sehr spannend mit mir den Krimi zu lösen –
der fünfte hat statt dessen die entwischte Ratte Freddy gesucht)

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11 Kommentare zu “Rezension zu „Das Geheimnis des roten Tagebuchs“ von Simone Erhardt

  1. Hach ja, ich hatte als Spätkind/Frühteenie immer die Mitratekrimis vom Tigerteam (da gehörte auch so ein Lösungsdekoder dazu und immer irgendein Gegenstand aus der Ausrüstung, ganz nett gemacht).
    Ich glaube, jeder hat mal solche Krimis gelesen als Kind 😀

  2. Kommentar, der nicht veröffentlicht werden muss:
    „bei dem Verlag und eine Stiftung christlicher Medien handelt“ -> ich denke du meinst „um“ statt „und“ <- Liebe Grüße, der Fehler-Schnüffler 😉

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