Rezension zu “Raum 213 – Arglose Angst” von Amy Crossing

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„Will der Raum uns verhöhnen?, fragte sich Madison. Wenn das hier erst der Anfang der Horrorgeschichten ist, die ich bisher gehört habe, dann will ich lieber sterben, als am eigenen Leib zu erfahren, was da noch kommt.“

Genre:                         Thriller, Jugendbuch
Seiten:                         176
Verlag:                        Loewe
ISBN:                         978-3785578711
Preis:                           7,95 €
Leseprobe:               *click*

 Inhaltsangabe:

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt!

Madison kann ihr Glück kaum fassen: Sie ist auf eine exklusive Party eingeladen, auf der auch ihr großer Schwarm Elijah sein wird! Aber die Party findet in Raum 213 statt – und jeder weiß, dass in diesem Raum unheimliche und lebensgefährliche Dinge passieren können. Madison geht das Risiko ein und rutscht schnell von der Party ihres Lebens in einen unfassbaren Albtraum.

Mein Leseeindruck:

„Arglose Angst“ ist das zweite Buch über den unheimlichen Raum 213 in der Eerie High. Doch dieses Mal rückt der Raum noch weiter in den Mittelpunkt des Geschehens, denn es findet eine Party darin statt. Ob das Mal gut geht?

Nein, geht es natürlich nicht, denn auf das Geflirte und Gefeiere folgt das kalte Grauen.

Obwohl mit Band 1 nicht so gut gefallen hatte, v.a. weil mir sämtliche Charaktere unsympathisch und unverständlich vorkamen, konnte Band 2 einiges wieder gut machen. Ich mochte Madison und habe mit ihr gefiebert und gehofft, dass sie ihrem Schwarm Elijah ein wenig näher kommen kann. Außerdem muss sie sich gegen die Zicke und selbsternannte Königin Trisha durchsetzen und ich mag nun mal die armen und gebeutelten Mädchen von Nebenan.

Der Vorteil an dieser Reihe ist, dass die Geschichten in sich abgeschlossen sind und man nicht zwingend auf die Vorgeschichten eingehen muss. Mir persönlich gefällt das sehr, was aber auch daran liegt, dass ich mich nicht mehr mit den unsympathischen Charakteren aus dem Vorgänger befassen muss. Interessant ist schließlich, was es mit dem ominösen Raum 213 auf sich hat und diese Neugier und Ungewissheit wurde definitiv geschürt. Man hat zwar tiefere Einblicke erhalten, aber es wurden auch immer mehr Fragen aufgeworfen, so dass ich jetzt unbedingt weiter lesen möchte. Ich hoffe auch, dass die Nachfolger ähnlich spannend sind wie dieser, denn dann kann ich die Reihe ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. Wer auf Mystery-Thriller im Stil von „The Hole“ steht, der ist hier definitiv gut aufgehoben!

4 Geister

(4 von 5 Bewertungsgeister haben mit Madison in Raum 213 Party gemacht
– einer ist verschollen – ob er je wieder auftaucht?)

 

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