Rezension zu „Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas“ von Martina Bick

der-tote-und-das-maedchen-martina-bickGenre:           Krimi
Seiten:           147
Verlag:          dotbooks
ISBN:             978-3-95520-265-1
Preis:             3,99€

    Inhaltsangabe:

„Wetten, dass es in Hamburg wieder einen Toten gibt, wenn ich nach dem Urlaub ins Büro komme?“

Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt?

Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor.

Mein Leseeindruck:

In der Beschreibung wird ein kurzer Krimi mit 147 Seiten über eine sympathische Kommissarin angekündigt und das klang für mich nach einer spannenden Lektüre, v.a. da ich zum Beispiel die Reihe mit den Kurzkrimis von Mila Roth liebe und es mit einer neuen Reihe kurzweiliger Krimis versuchen wollte. Außerdem hatte mich das verspielte Cover angesprochen und suggeriert, dass es eine witzige und aufgeweckte Lektüre sein könnte.

Leider empfand ich „Der Tote und das Mädchen“ ganz und gar nicht als locker oder kurzweilig und habe ziemlich lang für diese geringe Seitenzahl gebraucht. Persönlich denke ich, dass es an der Formatierung liegt und dadurch im Vergleich einige Seiten unterschlagen wurden. Davon abgesehen hat mich die Geschichte nicht gefesselt, die Protagonisten waren mir nicht sympathisch und die Kommissarin hat den Fall nur durch Zufall gelöst. Wenn sie und ihr Lebensgefährte nicht zufällig an einem bestimmten Ort Urlaub gemacht hätten … Wenn die Indizien ihr nicht ständig vor die Füße gefallen wären … Und wenn sie nicht ständig privat und unaufgefordert bei der Mutter einer Tatverdächtigen aufgekreuzt wäre und sich ihr aufgedrängt hätte … Ihre Handlungen und Ermittlungsmethoden haben mich leider ganz und gar nicht überzeugt! Und von der Chefin der Hamburger Mordkommission erwarte ich auch, dass sie den Fall nicht Freitag pünktlich auf die Minute zur Seite legt, sich ein schönes Wochenende mit ihrem Freund macht und dann Montagmorgen den Fall wieder abstaubt. Aber zum Glück tauchten dann ja pünktlich neue Indizien auf. Und das ging mehrere Wochen so. Auch wenn ich das etwas überspitzt zusammengefasst habe, so ist der ganze Krimi doch eher ein Beziehungsdrama, gespickt mit einigen kriminologischen Begriffen und mittelmäßiger Polizeiarbeit.

Alles in allem hat mich der Krimi ziemlich enttäuscht und ich war am Ende froh, dass ich die angeblich 147 Seiten endlich gelesen hatte. Eine Empfehlung kann ich daher eher nicht aussprechen, da ich mich ziemlich gelangweilt habe.

2,5 Geister

(2,5 von 5 Bewertungsgeister standen mir bis zum Ende zur Seite –
der Rest hat spontan Urlaub an der Nordsee gemacht)

bdb10_kleinIch danke BloggDeinBuch und dotbooks für dieses Rezensionsexemplar. Auch wenn es mir nicht gefallen hat – das kann man ja nie wissen 😦

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