Rezension zu „Damion“ von Andrea Mertz

ShadowForce_Damian_Front

Genre:                         Erotik-Thrill
Seiten:                         204
Verlag:                        SiebenVerlag
ISBN:                           978-3864434136
Preis:                          12,90 €
Leseprobe:               *click*

            Inhaltsangabe:

Für CIA Agent Damion Reece ist seit dem Tod seiner Familie und seiner großen Liebe am 11. September 2001 nur noch eins geblieben. Sein Job. Doch nachdem er bei der CIA in Ungnade gefallen ist, ist das überraschende Angebot, ein Agent der britischen Eliteeinheit Shadow Force zu werden, zunächst indiskutabel. Als er jedoch mehrfach angegriffen wird und sich ein unbekannter Gegner an seine Fersen heftet, muss er nicht nur Kopf und Kragen riskieren, sondern auch lernen, der sexy verführerischen Spionin Scarlett „Buzz“ Hawkins vom Team der Shadow Force, zu vertrauen.
Für Buzz ist die Shadow Force Job und Familie zugleich. Für ihr Team geht sie durchs Feuer. Nach außen hin zeigt sie der Welt ihre starke Seite, doch in ihrem Innersten wünscht sie sich eine glückliche Beziehung. Zu Damion fühlt sie sich magisch hingezogen und die Funken sprühen. Aber sie hat Angst, dass ihre schnell wachsenden Gefühle nicht erwidert werden.

Mein Leseeindruck:

„Damion“ ist ein Erotik-Thriller und der zweite Roman aus der Reihe „The Shadow Force“, wobei der Band sowohl eine Fortsetzung, als auch ein eigenständiger Roman ist. Natürlich tritt das altbekannte, wenn auch etwas dezimierte, Team wieder auf und man gewinnt tiefere Einblicke in das Seelenleben der Teammitglieder, aber die Geschichten sind in den Romanen jeweils abgeschlossen.

„Ein Glück, dass er nicht zu den männlichen Jammertieren gehörte, die bei einem winzigen Schnitt in den Finger losbrüllten oder in Ohnmacht fielen. Aber dann wäre er in diesem Job denkbar falsch gewesen. Als Partner und möglicher teil der Force. Hier waren echte Kerle gefragt. Und echte Frauen. Voller Körpereinsatz, Mut, Idealismus und ganz sicher eine große Portion Wahnsinn.“

In der Reihe geht es um Elite-Krieger mit übernatürlichen Spezialfähigkeiten wie Telepathie, besondere Schnelligkeit und Durchhaltevermögen und sogar Teleportation. Im ersten Band ging es um das Teammitglied „Raven“, der die Schwester seines Freundes und Anführers Frank beschützen muss. Natürlich verlieben sich beide ineinander – sonst wäre es kein Erotik-Action-Thriller. Wie der Titel schon verrät spielt nun Damion die Hauptrolle – der aber noch gar kein Teammitglied ist und statt dessen zunächst einmal rekrutiert werden soll. Bei dieser Rekrutierung steht dem Anführer Frank noch die sehr empathische Buzz zur Seite und es kommt, wie es kommen muss: Damion und Buzz fühlen sich magisch zueinander hingezogen.

Andrea Mertz präsentiert viele prickelnde Momente und heiße Sex-Szenen und man kommt als Fan von Erotik-Thrill auf seine Kosten. Natürlich darf auch die Action nicht fehlen und so wird die Gruppe in ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel verstrickt. Ständig hat es jemand auf die Shadow-Force abgesehen und neben der CIA ist auch ein alter Bekannter hinter dem Team her. Wer und warum, das werde ich nicht verraten, dazu müsst ihr das Büchlein schon selbst lesen – am besten noch mit „Raven“ beginnend. Und was der altbekannte und skrupellose Fiesling und v.a. seine Schwester mit dem Teamchef Frank zu tun haben, das könnt ihr in den beiden Romanen schon mal nachlesen. Ich glaube nämlich langsam, dass der dritte Band eigentlich Frank gewidmet werden sollte, denn auch auf ihn wartet eine tragische Liebesgeschichte, die möglichst bald ihren Abschluss finden sollte – er tut mir schon langsam etwas Leid, zumal er zunehmend von glücklichen Pärchen umgeben ist 😉 Ich werde mich allerdings gedulden und den Entscheidungen der Autorin beugen, denn es gibt noch genügend andere Mitglieder, die eine erotische Geschichte verdient haben!

Alles in allem ein guter Griff aus dem Genre Erotik-Action, wobei mir allerdings ein I-Tüpfelchen gefehlt hat. Gut recherchiert, spannend, knisternd, aber noch steigerbar.

4 Geister

(4 von 5 Bewertungsgeister haben das Katz-und-Maus Spiel gegen feindliche Eliten überlebt – einer blieb leider auf der Strecke)

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