Rezension zu „Wo Drachen sind“ von James A. Owen

6913366_6913366_xlGenre:           Jugendbuch
Seiten:           400
Verlag:          cbj
ISBN:             978-3570130155
Leseprobe:  *click*

„Das Glück, das man im Leben findet, wird mit dem Leid bezahlt, das später oder vorher kommt, genauso wie das Leiden manchmal durch ein unerwartetes Glück gemildert wird. Das ist der Handel, der das Leben lebenswert macht.“

            Inhaltsangabe:

London, 1917. Ein rätselhafter Mord an einem Professor bringt in einer düsteren Nacht während des 1. Weltkriegs drei junge Männer zusammen: John, der als Soldat wegen Grabenfiebers von der Front beurlaubt wurde und der trotz schwieriger Kriegsumstände bei dem Professor alte Sprachen studiert hat, sowie Jack und Charles, die die Leiche gefunden haben. Um sich von dem Schrecken zu erholen, ziehen sich die drei in einen privaten Club zurück. Kaum dort angekommen, werden die jungen Männer auch schon mit einer äußerst merkwürdigen Sache konfrontiert, die ihr Leben von Grund auf ändern wird.

Mein Leseeindruck:

Ich muss zugeben, dass ich von „Wo Drachen sind“ zu Beginn etwas irritiert war und nicht sofort in die Geschichte gefunden habe. Es wurden verschiedene Männer vorgestellt, die nichts miteinander zu tun hatten und ich habe lange gebraucht, um den Namen Gesichter zuzuordnen. Dann kamen unerklärlicherweise die Wendigos… und ich legte das Buch beiseite. Zum Glück habe ich es wieder zur Hand genommen, denn nach den ersten 50 oder 60 Seiten wurde das Geschehen immer interessanter und abenteuerlicher. Denn James A. Owen ist es gelungen, einen tollen Mix aus bekannten Abenteuer-Geschichten zu kreiren: Nemo und die Nautilus, der Hobbit und Herr der Ringe, Fluch der Karibik, Alice im Wunderland und der Artus-Sage. Wie er das macht, das kann ich euch weder verraten, noch beschreiben, das muss man einfach gelesen haben. Auf jeden Fall eine grandiose und äußerst gelungene Idee!!!

Auch wenn ich einige Startschwierigkeiten hatte, konnte mich der flüssige Schreibstil und die tolle Umsetzung der altbekannten und geliebten Geschichten immer mehr in den Bann ziehen, so dass ich am Ende ganz traurig war, als das Buch endete.

Daher einen Punkt Abzug für den etwas langatmigen Einstieg und eine absolute Leseempfehlung für Freunde der Klassiker und des gepflegten Abenteuers.

P.S.: Nehmt euch vor den Blaubeeren in Acht – ich werde sie jetzt stets mit anderen Augen sehen!

4 Geister(4 von 5 Bewertungsgeister segelten mit dem Gelben Drachen über die Meere – der fünfte sucht auf eigene Faus die Büchse der Pandora)

 

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Wo Drachen sind“ von James A. Owen

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