Rezension zu „Mohnschnecke“ von Anna Koschka

19207528Genre:           Chick-Lit, Frauenroman, Humor
Seiten:           384
Verlag:          Droemer Knaur
ISBN:             978-3-426-51138-1
Preis:             8,99€, ebook: 8,99€
Leseprobe:  *click*

 

Inhalt

Dotti ist wieder Single. Seit dreihundertfünfzig Stunden. Damit sie sich mit Kater, Büchern und Flauschesocken wieder wohlfühlt, entwickeln ihre Freundinnen eine Mauerblümchentherapie für sie. Doch erst der Fund eines geheimnisvollen hand­geschriebenen Rezeptbuchs verändert alles. 
Wem mag es gehören? Und wer hat es geschrieben? Dotti begibt sich auf die Suche, angeleitet nicht zuletzt durch mysteriöse Hinweise von @mohnschnecke55 …

Die Top-Fünf-Vorteile, wenn man das Bett mit einer Katze teilt:

  1. Das Tier schnarcht nicht, es schnurrt. Das beginnt auch mit schn, ist aber wesentlich melodiöser.
  2. Der Kater rollt den Schwanz bei der Löffelchenstellung ein, statt ihn auszufahren.
  3. Die Haare, die ihm im Sommer ausfallen, wachsen im Winter wieder nach.
  4. Solange man die Katze anständig füttert, sucht sie sich keinen anderen Schoß zum Kuscheln.
  5. Das Haustier liebt einen bedingungslos. So wie man eben ist.

Mein Leseeindruck

Dotti is back. Theoretisch ist die „Mohnschnecke“ auch als Einzelband zu genießen, denn es gibt genügend Rückblicke um die Geschichte zu verstehen, aber schöner ist es tatsächlich, wenn man sie in Anschluss an den Nachmarkt„Naschmarkt“ liest, denn dann hat man sich schon längst in Dotti und ihre Marotten verliebt und will natürlich wissen, warum sie jetzt plötzlich wieder Single ist. Band 1 hatte ich letztes Jahr verschlungen und mir hat es richtig gut gefallen, der etwas verschrobenen Literaturrezensentin Dotti Wilcek durch ihr Leben zu folgen. Dotti und ihre spitze Zunge sind nämlich in der Literaturszene gefürchtet. Und was sie am wenigsten mag, sind Liebesropmane mit Happy-End, denn Dotti hat eine Happy-End-Allergie. Darum wohnt sie auch allein mit ihrer Katze und ca. 1000 Büchern und hat daran überhaupt nichts auszusetzen. Bis sie von ihrem Chef ins 21. Jahrhundert geholt wird, einen Blog schreiben muss, den Mauerblümchen-Club gründet und PlusKatze als neue Lebensgemeinschaft etabliert. So viel zum ersten Band. Die ganze Geschichte wird auf eine unglaublich witzige Art beschrieben, gespickt mit Literaturverweisen und vielen Seitenhieben auf das Leseverhalten unserer Gesellschaft.

Doch in der „Mohnschnecke“ ist Dottie wieder Single. Ich verrate diesbezüglich nichts, denn wer den Vorgänger noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen! Und ja, der „Naschmarkt“ endet für Dotti mit einem Happy-End. Und da liegt auch schon der Hund begraben, denn das konnte mit Dotties Allergie nicht gut gehen. Sie schleppt sich nun als frisch gebackener Single durch ihren Alltag, hat neben dem Liebeskummer nun auch noch eine Lese-Blockade und die merkwürdigen Kontaktaufnahmen von @mohnschnecke55 werfen Dotti völlig aus der Bahn. Sie findet ein Buch mit Rezepten in Liebesdingen, bei denen euch Hören und Sehen vergeht und der Magen aufgeregt knurrt. Dotti geht es ebenso und sie macht sich auf der Suche nach der geheimnisvollen Mohnschnecke und nach dem verloren gegangenen Mauerblümchen. Dabei bekommt sie tatkräftige Hilfe von ihren Freundinnen und es schleicht sich wieder der eine oder andere Mann in ihr Leben. Aber wer davon ist Mohnschnecke und was soll daraus werden, wenn sie unter einer Happy-End-Allergie leidet? 

Es gibt wirklich nur wenige Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe und in die ich mich mit Haut und Haaren verliebt habe. Bücher, in denen ich am Liebsten jeden einzelnen Buchstaben herauslesen und abspeichern würde, damit ich sie immer in meinem Kopf mit mir herum tragen kann. „Naschmarkt“ und „Mohnschnecke“ gehören ohne Frage dazu. Die Bücher von Anna Koschka sind wie butterweiche Quarkbällchen, die auf der Zunge zergehen und ein süßes und gesättigtes Gefühl hinterlassen! Anders kann ich es nicht beschreiben. Überzeugt euch selbst!

P.S.: Das Buch habe ich letzten Samstag dem Postboten aus den Händen gerissen und am Stück gelesen. Ich glaube, das sagt alles 😉

5 Geister

(5 von 5 Bewertungsgeister gehören dank Dotti dem Mauerblümchen-Club an! Und ja, bei mir hat jeder Geist seine eigene Katze…)

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4 Kommentare zu “Rezension zu „Mohnschnecke“ von Anna Koschka

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