Rezension zu „Das Geheimnis der Flamingofrau“ von Laura Lay

Cover-FlamingoGenre:           erotische Erzählung
Seiten:           50
Verlag:          Amazon selfpublishing
ASIN:             B007ECZ06G
Preis:             2,79€

Inhalt:

Eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt … 

Laura Lay nimmt ihre Leser in eine Doppelwelt mit, wo Versuchung und Intrige Hand in Hand gehen, wo Erpressung zur Verführung wird, wo die erotische Erfindung langsam ins Reale greift. 

Mein Leseeindruck:

Der Inhaltstext ist ein klein wenig irreführend, da es sich eigentlich um eine Geschichte in der Geschichte handelt. Dadurch gibt es zwei Erzählstränge: zum einen der Lehrer, der die geheimnisvolle Domina kennenlernt und sich vielleicht auch verliebt (mehr will ich nicht verraten) und zum anderen der verarmte Schriftsteller mit einem Auftragswerk über die Flamingofrau. Beide Erzählstränge sind erotisch angehaucht und sehr geheimnisvoll, aber ohne eine handelsübliche erotische Szene bzw. den Akt an sich. Man könnte auch sagen, dass dem Leser ziemlich viel der Fantasie überlassen wird, wodurch die Geschichte mehr Reiz erhält.

Das und die Tatsache, dass in der Geschichte eine weitere Geschichte erzählt wird, macht die Erzählung sehr interessant und kunstvoll. Gewürzt ist alles mit etwas skurrilen Charakteren und ich habe mich tatsächlich gefragt, wie der Schriftsteller in seiner Schreibblockade überhaupt so weit kommen konnte bzw. wie er überhaupt gelebt hat. Ich deute absichtlich alles nur etwas an, denn man muss sich wirklich selbst auf die Suche nach der Flamingofrau begeben.

In „Das Geheimnis der Flamingofrau“ ist nichts so, wie es scheint und in jedem Kapitel wartet eine neue Entdeckung, welche die Geschichte schon wieder in eine andere Richtung lenkt. Und das frustrierende ist, dass am Ende nicht alles aufgelöst wird. Ich wurde mit der Flamingofrau angefixt und Laura Lay hat mir einfach nicht gegeben, was ich wollte. Das mag zwar etwas frustrierend sein, aber ich fand den Erzählstil wirklich erfrischend. Eine erotische Geschichte braucht nicht jedes mal einen dominanten Milliardär und ein graues Mäuschen.

Laura Lay hat es geschafft, mich mit ihrer etwas skurrilen erotischen Erzählung einzufangen und in den Bann der Flamingofrau zu ziehen. Wer ist denn nun das Mädchen im Zoo, was hat es mit den dominanten Frauen in beiden Erzählsträngen auf sich und wer verliebt sich nun eigentlich in wen? Gerne mehr davon!

weitere erotische Geschichten von Laura Lay:

Cover Zug

Cover+Pyro4 Geister

(4 von 5 Bewertungsgeister sind dem Geheimnis auf der Spur, einer hat sich im Zoo bei den Eisbären verirrt)

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