Rezension zu „Die Samuraiprinzessin – Der Spiegel der Göttin“ von Corina Bomann

Cover Samuraiprinzessin

„Ich sehe die Farbe deiner Augen ebenso wenig als Makel an wie die Tatsache, dass du schwer zu bändigen seist. Wasser ist ein ganz wunderbares Element, es schafft Wege, wo keine sind, es bewegt schwere Steine, obwohl es doch nichts von deren Festigkeit hat. Es kann überall hingehen, es beherrscht jedes Wesen, es spendet Leben. Ich kann nun wirklich keinen Makel an Wasser erkennen. Du solltest stolz darauf sein, dass deine Seele so viel davon enthält.“

Genre:     Jugendbuch, Historisches
Seiten:    334
ISBN:       978-3833902420
Verlag:    Bastei Lübbe (Baumhaus)

Kurzbeschreibung:

Nachdem sie ihre Familie verloren hat, wächst die 14-jährige Tomoe bei Mönchen auf, die sie die Kampfkunst der Samurai lehren. Als Angreifer den Vorsteher gefangen nehmen, machen Tomoe und Mitbruder Hiroshi sich auf die Suche nach dem Spiegel der Sonnengöttin Amaterasu, um zu verhindern, dass der Feind seine Herrschaft über Japan begründet.

Mein Leseeindruck:

Ein sehr gelungener Auftakt zu einer Jungendbuchreihe, angesiedelt im alten und mythischen Japan. Ich fand die Heldin Tomoe (Wasserwirbel) sehr authentisch und es hat mir viel Spaß gemacht, ihr beim Training zuzuschauen und die Hintergründe ihrer Aufgabe zu erforschen.

Besonders gefallen hat mir der „Täuschungsversuch“, wie ich ihn jetzt einfach nenne. Bei einer weiblichen Heldin geht man ja mittlerweile davon aus, dass sie sich in ihren „jugendlichen“ Mentor bzw. Ausbilder verliebt, zumal er das richtige Maß zwischen Strenge und Fürsorge an den Tag legt. Doch weit gefehlt! Aber ich verrate nichts, das Geheimnis müsst ihr schon selbst lüften.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Einbettung der sagenhaften und mythischen Figuren, wie Oni und Kitsune, v.a. die Kitsune (Fuchsdämonin) hat es mir angetan, weil sie mir bereits in dem Spiel „The Night of the Rabbit“ als listenreiche, aber wundervolle Füchsin begegnet ist und ich mich ein wenig in dieses interessante Geschöpf verliebt habe. Doch darf man einer Fuchsdämonin trauen? Das erfahren wir hoffentlich im nächsten Band, der leider erst im Frühjahr 2014 erscheint und den ich schon sehnsüchtig erwarte!

„Die Samurai-Prinzessin – Der Spiegel der Weisheit“ ist also erst Band 1 und ich verrate zumindest so viel, dass Tomoe ihre erste Aufgabe meistert und den Spiegel beanspruchen kann. Fehlen also noch zwei, das Juwel des Wassers und das Schwert der Schlange. Daher werden noch einige Abenteuer auf Tomoe und ihren „Mentor“ Hiroshi lauern. Ebenfalls schon sehr gespannt bin ich auf die kleine Liebesgeschichte, die sich klammheimlich anbahnt, nur zwischen wem? ;-P

Alles in allem hat mir die Samuraiprinzessin wirklich sehr gut gefallen und ich kann diesen Reihenauftakt von Corina Bomann jedem ans Herz legen, der sich gern ein wenig in fremden Kulturen herumtreibt und bequem von zuhause aus Abenteuer erleben möchte!

5 Geister(5 von 5 Bewertungsgeister sind ganz hin und weg und üben sich fleißig im Umgang mit der Naginata)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s