Rezension zu „Gespensterspuk in Hollywood“ von Kate Klise

Cover GespensterspukGenre:     Kinderbuch
Seiten:    144
ISBN:       978-3836957663
Verlag:    Gerstenberg

Kurzbeschreibung:

“Filmproduzent Mannie Blockbuster, Inhaber des größten Filmstudios in Hollywood, möchte die Friedhofstraße 43 verfilmen. Gespenst Olivia sieht sich bereits als Filmstar und drängt Ignaz B. Griesgram, den 429-seitigen Vertrag ungelesen zu unterschreiben. Wenn das mal gut geht! In Hollywood stellt sich heraus, dass Severin und Olivia in dem Film leider nicht mitspielen sollen. Doch Severin, der unter falschem Namen am Casting teilnimmt, wird prompt für seine eigene Rolle engagiert, während die 92-jhrige Filmlegende Ivana Oscar statt Gespenst Olivia vor der Kamera stehen soll. Leider hat auch sie ihren Vertrag nicht gelesen und ahnt nichts von der darin enthaltenen Sterbeklausel … Temporeich, abgedreht und urkomisch! Der neueste Band der schaurig-schrägen Gespensterserie nimmt Filmindustrie und Starkult großartig auf die Schippe.”

Mein Leseeindruck:

Zuerst muss ich wohl hinzufügen, dass es sich um den neuen und 5ten Teil einer Serie handelt. Ich habe das Buch vor kurzem bei einer Leserunde des Gerstenberg Verlages gewonnen und das Buch umgehend verschlungen (nun, es ist auch ein Kinderbuch und leider nicht besonders dick). Als erstes ist mir aufgefallen, dass das Buch sehr originell gestaltet ist, es ist in Briefform geschrieben, enthält aber auch Zeitungsartikel, Bilder und andere Meldungen. Der “Spence-Villa” liegen nämlich zwei wichtige Regeln zugrunde: 1) alles Geschäftliche (also im Grunde genommen die ganze Handlung) wird schriftlich verhandelt. Zum einen, weil dann jeder ausreden darf und sich nicht übergangen fühlt, zum anderen, weil der Geist Olivia sich nicht anders ausdrücken kann. Und fragt mich jetzt bitte nicht, warum ein Geist mit Stift schreiben, aber nicht sprechen kann. Mit Logik kommt ihr in dem Buch nicht weiter und das macht auch seinen Charme aus!

Ich will euch ehrlich gesagt nicht zu viel verraten, weil das Bändchen wirklich sehr dünn ist und ihr sonst länger braucht, diesen Blogbeitrag zu lesen, als dieses witzige Büchlein. Ich habe auf jeden Fall sehr viel gelacht, über die unlogische Logik der Protagonisten, v.a. über die Geisterdame Olivia, die nun Filmstar werden will, aber eigentlich keiner an Gespenster oder Geister glaubt. Sie will eine Limousine und eine eigene Suite, dabei kommt sie weder im Film vor, noch sollte sie existieren. Neben den grausamen Realitäten des Filmstardaseins müssen Ignaz, Olivia und Severin dann noch einen Mord verhindern und die Rechte an ihrem geistigen Eigentum zurückgewinnen.

Ich für meinen Teil werde jetzt schauen, wie ich die ersten 4 Bände zusammen bekomme und bin auch schon ganz gespannt, wie es mit dem etwas eigentümlichen Schriftsteller-Trio aus der Friedhofstraße 43 weitergeht!

4,5 Geister(4,5 Lesegeister waren mit von der Partie, den letzten halben behalte ich mir vor, da die ersten Bände noch besser sein sollen und ich auf die Steigerung gespannt bin!)

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