Rezension zu „Winston – ein Kater in geheimer Mission“ von Frauke Scheunemann

Genre:     KinderbuchCover Winston
Seiten:     233
ISBN:       978-3785577806
Verlag:    Loewe

Kurzbeschreibung:

So ein Katerleben ist herrlich!, findet Winston. Man kann den ganzen Tag gemütlich auf dem Sofa herumliegen und Geflügelleber mit Petersilie futtern. Lecker!
Doch als Winstons Herrchen eine neue Haushälterin einstellt, die mit ihrer Tochter in die Wohnung einzieht, ist es aus mit der Ruhe: Kira und ihre Mutter haben nämlich jede Menge Probleme im Gepäck, und bevor sich Winston versieht, steckt er mitten in einem echten Kriminalfall … und kurz darauf – ach du heilige Ölsardine – auch noch im Körper eines Mädchens! Hilfe!!!

Mein Leseeindruck:

Ein sehr, sehr niedliches Buch über den etwas eingebildeten, aber sehr liebenswerten Kater Winston. Winston hat eigentlich ein sehr bequemes Leben bei seinem Herrchen Werner, doch dann stolpern zwei Frauen in das Leben der eingespielten Jungesellen. Nein, keine Erotikgeschichte! Aber blöderweise tauschen Winston und die Tochter der neuen Haushälterin ihre Körper und das Chaos beginnt. Dann müssen sie auch noch einen Kriminalfall lösen und Kira, d.h. eigentlich Winston, im Körper Kiras, muss sich in der neuen Schule mit allen möglichen Ziegen auseinandersetzen. Heilige Ölsardine, sag ich da nur!

Zunächst zur Gestaltung:

WinstonIst das nicht niedlich!!!??? Also allein in die Aufmachung habe ich mich ja schon verliebt!!! Auf Körpertauschaktionen stehe ich ja eigentlich nicht so sehr, das kommt meistens immer so erzwungen komisch rüber. Aber Frauke Scheunemann hat das recht gut gelöst und keine dämlich-witzigen Momente eingebaut. Statt dessen besticht das Buch durch den schönen beinahe trockenen Katzenhumor

„Werner ist ja eher ein ruhiger Vertreter der Menschenart. Tagsüber ist er meist an der Universität und forscht – und zwar an Teilchen, die so klein sind, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Atome nennt man die. Auch Werner kann sie nicht sehen, aber er weiß trotzdem, dass sie da sind. Genau wie seine Schwester. Die ist Pastorin und glaubt auch an irgendwas Unsichtbares. Alle komisch, diese Menschen. Ich glaube nur an Geflügelherz mit Petersilie. Und beides KANN ich sehen!“

und eine süße Geschichte über den wahren Wert von Freudschaft. Sowohl zwischen Tier und Mensch, als auch zwischen Menschen und ein ganz klein wenig auch bei Tieren. Denn Winston versucht sich verzweifelt mit der Straßenkatze Odette anzufreunden. Wie das weitergeht, will ich unbedingt wissen, Band 2 kommt vermutlich nächstes Jahr, dann wissen wir mehr!

„Winston“ ist ein niedlicher Katzenkrimi  und eine süße Geschichte für zwischendurch. Jetzt schaut euch noch mal die Bilder von dem Kater an und sagt mir, dass ihr das Buch nicht haben wollt ^^

5 Geister(5 von 5 Geister lieben Winston und wären auch gerne mal ein Kater! Miau =^.^=)

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Winston – ein Kater in geheimer Mission“ von Frauke Scheunemann

    • ich fürchte nicht. Denn Winston ist nicht nur ein eingebildetes Katerchen, sondern auch ein Kerl. Aber vielleicht versucht du es mal mit selbst zubereiteter Geflügelleber, in dem Buch ist das ein Allheilmittel ^^

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