Paperthin Montagsfrage ♦ Welches Buch sollte unbedingt verfilmt werden?

Heute widme ich mich pünktlich der neuen Montagsfrage von Paperthin. Es handelt sich auch wieder um ein Thema, zu dem man wunderbar diskutieren kann, daher stelle ich die Frage wieder in den Raum!

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Die Paperthin Montagsfrage für den 26.08. lautet:

Welches Buch sollte unbedingt verfilmt werden?

Ha! Was für eine schöne Frage 😉 Ich höre jetzt schon eine gute Freundin von mir dozieren, dass man Bücher überhaupt nicht verfilmen sollte und eine andere, die sehr gern Buchverfilmungen schaut, aber auch gern Film & Buch vergleicht und lang und breit über alle Unterschiede diskutieren kann. Ich muss gestehen, dass ich mich bei den Verfilmungen oft nicht an jede Einzelheit des Buches erinnern kann und mir eher gröbere Unterschiede auffallen. Prinzipiell bin ich ein großer Fan von guten Filmen und wenn die Buchverfilmung gut ist, habe ich nichts daran auszusetzen. Nehmen wir einmal „Herr der Ringe“. Jap, das haut hinten und vorne nicht hin, aber ich verteidige die Verfilmung mit Inbrunst, da es sich einfach mal um ein filmerisches Gesamtmeisterwerk handelt. So what?

Da es aber zunehmend schlechte Verfilmungen gibt, z.B. „Tintenherz“, „Rubinrot“, alle möglichen „Die 3 Musketiere“-Verfilmungen sowie „Hanni und Nanni“, würde ich fast davon abraten noch weitere Bücher zu verderben. Sehr gut fand ich z.B. „Beastly“, auch wenn es dabei auch so einige Unterschiede gibt und natürlich „Bridget Jones“ (immer wieder ein Genuss!) und „Krabat“. „Der Teufel trägt Prada“ ist zwar ziemlich unterschiedlich von der Romanvorlage, aber hier ist der Film sogar wesentlich besser als das Buch (im Buch konnte ich die Heldin nicht leiden…).  Filmerische Freiheit? Mag sein. Aber ich bleibe dabei: Buchverfilmungen ja, wenn der Film gut ist, kann ich akzeptieren, dass es eher an das Buch angelehnt ist und keine 1:1 Verfilmung, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das überhaupt möglich ist…

Noch kurz zu der Frage, welches Buch unbedingt verfilmt werden sollte: besser keins, da die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder nur ein mainstream-Abklatsch wird, immer größer wird. Dazu müsste mir erstmal jemand zu 200% zusagen, dass sie authentisch bleiben, vorher werfe ich der Filmindustrie keins meiner Schätze zum Fraß vor.

Andererseits: „Shades of Grey“, denn die Verfilmung kann nur besser werden, als die Bücher 😛

Nun aber die Frage an meine werten Leserinnen und Leser:

Welches Buch sollte eurer Meinung nach verfilmt werden bzw. wie steht ihr im Allgemeinen zu Buchverfilmungen. Und eine weitere spannende Frage: Was waren eurer Meinung nach die letzten Tops oder Flops?

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23 Kommentare zu “Paperthin Montagsfrage ♦ Welches Buch sollte unbedingt verfilmt werden?

  1. „Foundation“-Trilogie von Asimov.
    Und ganz dolle bitte die „Thursday Next“-Reihe von Jasper Fforde und „Shades of Grey“ (nicht zu verwechseln mit „50 Shades of Grey“) von Fforde sieht auch vielversprechend aus. Das könnte man bestimmt großartig verfilmen.

        • Auf jeden Fall „der Fall Jane Eyre“. Ich könnte noch einen haben, bin mir aber nicht sicher. Die Anschaffung ist schon eine Weile her und meine Regale sind, äh, etwas überfoll. Da verstecken sich so manche Schätze ;-P

          • Ja, der Fall Jane Eyre ist Band 1 der Thursday-Next-Reihe. Die wird noch interessanter. Sie legt sich noch weiter mit Goliath an und muss ihren Mann, der aus der Zeit gelöscht wurde, wieder zurückholen.

          • boah, jetzt hab ich gleich Lust… AH, aber ich weiß, warum ich es nie gelesen hatte: ich wollte zuerst Jane Eyre lesen und bin auf Seite 100 oder so gescheitert…

  2. Ich schaue mir immer wieder Buchverfilmungen an und ich bin immer wieder enttäuscht. Ich finde künstlerische Freiheit in Bezug auf Buchverfilmungen absoluten Schwachsinn! Es war doch schon ein Künstler am Werk, nämlich der Autor oder die Autorin. Und die haben sich ja was dabei gedacht, als sie im Buch eine Szene so oder so aufgelöst haben… Was fällt also dem Regisseur oder Storywriter ein, das mit ihrer „Kunst“ umzuschreiben??? Wenn schon Buchverfilmung, dann bitte absolut detailgetreu wie die Vorlage… Gut, andere nennen es sklavisch, aber ich finde, so muss es sein.
    Die schlechtesten Verfilmungen sind definitiv die fünf Twilightfilme… Es war wie ein Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann, aber das sind absolut verschwendete Filmrollen!
    Dafür sind die Dan Brown-Verfilmungen nicht allzu schlecht, was die Detailliebe angeht, was für mich dummerweise immer der ausschlagebende Punkt ist, ob mir eine Buchverfilmung gefällt oder nicht.

    Welches Buch sollte meiner Meinung nach unbedingt verfilmt werden? Hm, wenn es ordentlich gemacht werden würde, was ich bezweifle, dann wäre ich für die Wildkatze und ihre Vorgängerin.

  3. Ich bin beim Beenden immer befriedigt, aber ich spare mir Befriedigung auch gerne mal auf. Dann lese ich aber ploötzlich 20 Bücher dazwischen und vergesse auch gerne mal das eine oder andere Buch, um mich dann später wieder daran zu erfreuen. Und dass ich etwas anders bin, dass sollte euch doch mittlerweile bekannt sein ^^

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