Rezension zu „Elvancor – das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts

Genre:     Fantasy, Jugendbuch142_47876_126294_xxl
Seiten:     448
ISBN:       978-3442478767
Verlag:    Goldmann

Kurzbeschreibung:

Wenn du es wagst, über die Schwelle zu treten, besiegst du den Tod – und findest die Liebe …

Die 18-jährige Lena hasst das öde Leben in der Provinz. Bis sie sich mit der alten Frau Winter anfreundet, die sie mit ihren fantastischen Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fremdes, magisches Land fasziniert. Lena glaubt ihr jedoch kein Wort. Erst als nach dem Tod der alten Dame seltsame Dinge passieren, kommen ihr Zweifel. Zusammen mit Ragnar, dem attraktiven Enkel der Verstorbenen, macht sich Lena auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schatz – und stößt auf ein magisches Land jenseits der Zeit …

Mein Leseeindruck:

Die ersten paar Seiten war ich noch etwas skeptisch und wusste nicht so recht, ob ich in das Buch reinkomme. Es beginnt nämlich in einem Altenpflegeheim, mit ein paar schrulligen alten Damen und einem Mädchen, was scheinbar ihrem Freund den Hals gerettet hat und deswegen Sozialstunden ableisten musste. Zu lieb, zu wenig wiederspenstig, zu wenig Pepp.

Dock ruckzuck schloss ich die alten Damen ins Herz:

Hastig fuhr Frau Käppler herum (fiese Chefin von Lena, Anmerkung meinerseits), und ihre eben noch so verbiesterte Miene wandelte sich in ein geschäftsmäßiges Lächeln. „Na Frau Meister, wie geht es uns heute? Hatten wir schon Stuhlgang?“

Frau Meister runzelte die Stirn. „Glauben sie ernsthaft, ich gehe mit meinem Stuhl spazieren?“

Lena hielt sich rasch eine Hand vor den Mund, als sie Frau Käpplers aufgerissene Augen sah…

–> ich hoffe ja, dass ich in dem Alter auch noch so cool und schlagfertig bin!

… und dann war da ja auch noch Ragnar, Frau Winters Enkel, der Lena Stück für Stück den Kopf wäscht und sie gewinnt eine andere Perspektive, zum Leben und zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Und ehe ich mich versah, hatte ich das Buch in knapp 2 Tagen gelesen. Da war nix mehr mit Skepsis, sondern Spannung pur und am Ende noch der Schock fürs Leben. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es noch einen zweiten Teil gibt, hätte ich wahrscheinlich zum ersten Mal seit langem bitterlich geheult. Aber so werde ich mich einfach überra142_47930_130929_xxlschen lassen und bald (am 19. August) kommt ja auch schon Band 2 und ich erfahre endlich, wie das Schattenreich, von dem Frau Winter immer erzählt hat, nun eigentlich aussieht. Ist Ragnars Großmutter nun wieder jung und lebt gemeinsam mit ihrem Geliebten in der anderen Welt? Wartet Ragnar dort auf Lena? Und können sie beide Welten von den Schatten befreien?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann Band 2 kaum noch erwarten und in der Zwischenzeit könnt ihr den ersten Teil schon mal lesen und mir sagen, was ihr davon haltet! 😉

Für Elvancor gibt es wegen der schönen, flüssigen Erzählung voller Witz, Gefühl und Lebenslust 5 von 5 Bewertungsgeistern!

5 Geister

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