Rezension zu „Blut im Schnee: Gay Crime“ von Sophie R. Nikolay

blut-im-schnee-gay-crime-nikolayder-beweisGenre:     Gay Crime
Seiten:     224
ISBN:       978-3943678826
Verlag:    Dead Soft Verlag

Kurzbeschreibung:

Eine brutale Mordserie erschüttert Deutschlands älteste Stadt. In Trier treibt ein Killer sein Unwesen, der es ausschließlich auf schwule Männer abgesehen hat. Kommissar Joachim Gruber und sein Team setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen. Thorsten Klein, dessen Lebensgefährte dem Mörder zum Opfer fiel, geht seinen eigenen Weg und schaltet einen Privatermittler ein …

Mein Leseeindruck:

Mein erster Roman aus dem Genre Gay Crime. Ich war ziemlich neugierig und bin auch nicht enttäuscht worden. Die ausschließlich männlichen homosexuellen Opfer sind auf grausamste Weise ermordet worden: jemand hat ihnen ihr bestes Stück abgeschnitten, ihnen in den Mund gesteckt und die Hoden als Souvenier behalten. Urgs!

Ich bin ja jemand, der sich immer alles sofort vorstellen muss und habe dahingehend auch eine blühende Fantasie. Pfui Teufel sag ich da nur! Aber „Blut im Schnee“ ist kein Roman, der sich an den Abartigkeiten weidet, wie es einige andere Thriller tun (z.B. „Das Tagebuch der Patricia White“, da dachte ich ja, dass die grauenvollen Beschreibungen niemals enden würden). Man wird auf die Suche nach dem Mörder geschickt und ich habe dabei mehrere interessante Theorien verfolgt. Ich bin ja eigentlich der Typ, der nach 2 Seiten weiß, wer es war und sich dann langweilt. Aber ich habe mich tatsächlich in die Irre führen lassen ^^ Dass der Lebensgefährte des letzten Opfers der Täter war, habe ich allerdings von Anfang an bezweifelt und als dieser dann einen Privatermittler engagierte, der offensichtlich nicht nur berufliches Interesse an seinem Klienten hat… Gut gelöst wurde die ganze Geschichte, man konnte super mitfiebern, sowohl was die Suche nach dem Mörder, als auch was das Näherkommen von Thorsten und Enrique angeht. Da knisterte die Luft, bis man es kaum noch ausgehalten hat. Und dabei weder platt noch allzu pornografisch.

„Blut im Schnee“ kann ich jedem empfehlen, der nicht 500 Seiten lang durch den Sumpf des Verbrechens waten will, sondern auch mal zu einer lockeren Kriminalgeschichte mit romantischen Touch greift. Der Krimi steht dabei, so habe ich es zumindest wahrgenommen, eher ein wenig in dem Hintergrund. Zumindest wenn man, wie ich, dann erwartungsvoll die Geschichte der beiden Männer mitverfolgt. Aber Achtung: wenn man Berührungsängste mit sexuellen Annäherungen zwischen Männern hat, dann ist das vielleicht nicht das richtige Buch. Ich aber fand es spannend, prickelnd, gefühlvoll und sexy!

5 Geister(5 von 5 Bewertungsgeister haben atemlos die Story mitverfolgt und zum Schluss gejubelt! Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden!)

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Blut im Schnee: Gay Crime“ von Sophie R. Nikolay

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