Rezension zu „Göttlich verdammt“ (1) von Josephine Angelini

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»“Du hast den Killerinstinkt einer Topfpflanze“, stöhnte er und hielt sich die Hände vors Gesicht.«

Genre:     Jugendbuch, Fantasy650a4fed91
Seiten:     496
ISBN:       978-3791526256
Verlag:    Dressler

Inhalt:

Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Helen und ihre beste Freundin Claire hoffen, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint auch eine Verbindung zwischen Helen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt sie erst nach und nach: Lucas und Helen sind Halbgötter und dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …

Mein Leseeindruck:

Wo fange ich nur an? Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte es gar nicht aus der Hand legebn. Gut, ich habe es getan, aber das lag an den häuslichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten – das Buch trägt daran keine Schuld!‘
Allerdings fand ich Helen die ersten Kapitel ein wenig nervig, ihre Stimmungsschwankungen ziemlich übertrieben. Aber ich mag es einfach nicht, wenn Familie und Freunde, sprich Menschen, die einen lieben, ständig von der Launenhaftigkeit eines Teenagers vor den Kopf gestoßen werden. Welche Gründe dafür auch immer vorliegen. Das hat sich dann aber recht schnell auf die eine oder andere Art ausgepegelt und bewegte sich schließlich in annehmbaren Bahnen. Was mir noch aufegfallen ist, aber nicht weiter schlimm, sind die Plotähnlichkeiten mit anderen Büchern. Ohne jetzt darauf einzugehen, von welchen anderen Werken mir das speziell bekannt vorkommt oder was zuerst da war:

  • Mädchen lebt allein mit Vater, Mutter auf mysteriöse Weise verschwunden
  • Mädchen entdeckt spezielle Fähigkeiten an sich
  • neue Familie kommt in die Stadt, tolle Jugendliche gehen auf die selbe Schule und werden angeschmachtet
  • beste Freundin wird eingeweiht, ist cool, lässig, intelligent und blickt alles
  • Junge kann mit Mädchen nicht zusammensein, aber auch nicht ohne sie
  • alle Mädchen stehen auf den kerl, er hat aber nur Augen für unsere Heldin
  • Junge vergräbt ständig die Nase in ihrem Haar oder Hals
  • Mädchen muss von Familie auf einen Kampf vorbereitet werden

Wie ich vor einem Jahr noch scherzhaft zu einer Freundin sagte: In einem Fantasy-Jugendbuch hast du IMMER ein 16 oder 17jähriges Mädchen, welches irgendwie in die Fantasywelt hineingeworfen wird, sie ist immer Jungfrrau, hat keine oder kaum Erfahrungen mit Jungen, fühlt sich nicht besonders wertvoll oder attraktiv und meistens kommt plötzlich ein neuer Junge in die Schule oder Klasse, der ein Geheimnis beherbergt.
Wem die Storyline bekannt vorkommt, der meldet sich bitte.

ABER: Schema-F funktioniert 😉 Sonst wäre es ja nicht so erfolgreich. Außerdem ist „Göttlich verdammt“ dann auch nicht ganz so vorhersehbar, wie es im ersten Moment scheint und ich bin sehr gespannt auf die nächsten beiden Teile!

100 Punkte für den Kandidaten!

66666(5 von 5 Bewertungsgeister werden mit mir auch den zweiten Teil lesen!)

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3 Kommentare zu “Rezension zu „Göttlich verdammt“ (1) von Josephine Angelini

  1. hihi, schön, dass es dir gefällt!
    Naja, ist doch so. Über den Schluss rede ich allerdings noch nicht, die Rezi muss ich erst noch schreiben. Aber das war ja auch so ein 08/15-Ende *seufz*

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