Rezension zu „Verbotene Begierde“ von Leah Boysen

rezension-leah-boysen-verbotene-begierde-L-BG6J9MGenre:     Erotik
Seiten:     302
ASIN:       B00BBOVIIM
Verlag:    bookshouse

Kurzbeschreibung:

Seit die junge Ärztin Vanessa Carter von ihrem Lebensgefährten verlassen wurde, wünscht sie Männer zum Teufel, versinkt gleichzeitig in Liebeskummer, ist mit ihrem Sexualleben unzufrieden und quält sich zudem mit Vorwürfen, weil sie glaubt, einen Fehler bei der Behandlung eines verstorbenen Patienten gemacht zu haben. Abends im Park begegnet ihr ein geheimnisvoller Fremder. Entgegen jeglicher Vernunft geht Vanessa auf sein dreistes Angebot ein und nimmt den Unbekannten mit nach Hause, ohne zu ahnen, damit einer lauernden und tödlichen Gefahr knapp entkommen zu sein. Sie gerät in einen Strudel aus Begierde, sexuellen Höhepunkten und Vergessen. Vanessa und ihre Freundin Lauren verfallen dem Charme der Gestaltwandler Jack, Dylan und Alec, die ein unfaires Spiel mit ihnen treiben – bis Ereignisse aus der Vergangenheit die Gegenwart einholen und ein erbitterter Feind gnadenlos zuschlägt.

Mein Leseeindruck:

Puh, ich muss schon sagen, bei der Inhaltsangabe hätte man mehr erwarten können. Als erstes ist mir aufgefallen, dass der Handlungsstrang bzw. die Stränge ganz schön inkonsistent sind. Die Handlungsortwechsel sind manchmal unverständlich, v.a. aber die Geschichten der einzelnen Personen. Das erste Drittel des Buches fragt man sich des öfteren, wer überhaupt gemeint ist, weil sowohl der Gestaltenwandler als auch der Vampir aus ihrer Perspektive erklärt werden und zwar mit einem schlichten „er“. Er will dies und denkt jenes. Ebenso denken diese „ers“ über eine „sie“ nach, aber es stellt sich heraus, dass auch dort nicht immer die selbe Frau gemeint wird. Diese Schreibweise fand ich unmöglich.
Die Handlung ist nicht immer interessant, teilweise aufgrund des Erzählstils verwirrend und hat große Sprünge. Zum Beispiel vergeht immer mal ein Jahr oder ein paar Monate, die Schwester der Hauptperson bekommt in der Zeitspanne 3 Kinder, es wird aber nur in Nebensätzen darauf eingegangen, ach, ist schon wieder Juli. Da konnte man sich nicht so wirklich in die Situation einfühlen.
Nun ja, es ist ja ein Erotikroman, daher sollte es nicht sehr verwunderlich sein, wenn die Handlung etwas oberflächlich ist, aber sie war nicht nur oberflächlich, sondern sehr enttäuschend, sprunghaft und über den Schluss red ich gar nicht erst. Will ja nicht zu viel verraten, obwohl ich das Buch leider niemandem wirklich empfehlen kann.
Von der Erotikschiene war es ganz in Ordnung, sehr viele erotische Szenen, diese auch nicht zu verachten, obwohl es so viele waren, dass sich zum Ende hin einige Details wiederholten. Z.B. trieb der jeweilige Kerl die Frau dann immer bis fast zum Höhepunkt, quälte sie dann immer langsam, dann durfte sie kommen und natürlich auch gleich 5 mal hintereinander. Mit der Zeit wird sowas aber ermüdend, auch wenn man sich noch so viel Mühe mit den Szenen gibt.
Alles in allem hat „Verbotene Begierde“ bei mir keinen guten Eindruck hinterlassen, es ist kein Must-Read-Erotikbuch und von dem neuen Verlag habe ich auch schon Besseres gelesen!

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesit(2 von 5 Geistern, sie sind zwischenzeitlich sogar mal abgezischt und haben mich allein gelassen…)

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Verbotene Begierde“ von Leah Boysen

  1. Gut, dass ich deine Rezension gelesen habe.
    Eigentlich wollte ich das Buch auch noch für die bookshouse/Sieben Verlag Challenge lesen. Aber jetzt werde ich mir doch noch ein anderes raussuchen 😀

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