Zu Gast bei Frau Freitag #Part Three

Ich bin zwar noch nicht wieder zu Hause, aber man kann ja auch aus der Ferne bloggen. Heute habe ich eine NICHT ernstgemeinte Aufschlüsselung über Mitarbeitsnoten. Nun ja, solche Lehrer gibt es auf jeden Fall, daher konnte es auch einen Weg zu Frau Freitag finden, aber der pflichtbewusste Lehrer von heute (z.B. ich) vergibt die Noten natürlich wesentlich transparenter (was echt nervtötend und zeitaufwendig ist). Wer nicht schlampt, muss die Noten nicht auf den letzten Drücker vergeben, sondern kann entspannt seine Noten in die Hefte eintragen, während andere kurz vor den Ferien noch massenhaft Klassenarbeiten und Tests schreiben und sich dann aus Notenmangel ebend Mitarbeitsnoten „ausdenken“.
By the way: wehe dann wird ein Schüler krank und hat im Halbjahr nur eine kleine Testnote. Dann ist was los. Schüler sollten grundsätzlich die 2 Wochen vor Notenschluss NIEMALS krank werden dürfen ^^

Zitat des Tages: Über Mitarbeitsnoten“ (S. 53/54)

„Ganz am Anfang meiner Karriere kam es vor, dass ich am Ende eines Schuljahres zu wenig Einzelnoten hatte, deshalb gibt es bei mir jetzt pro Stunde mindestens eine, meistens aber wesentlich mehr Noten zu ergattern. Die mache ich im Bus, andere lesen, ich schreibe Mitarbeitsnoten in Zensurenhefte:
»War super, unglaublich, noch nie gesehen« = 1
»War auch super und toll, aber du hast Pech, dass der Soundso in deinem Kurs ist, und der ist besser« = 2
»Ach, was soll’s. du bemühst dich, bist immer pünktlich und nett, und manchmal sagst du auch was Richtiges« = 3
»Tur mir leid, von dem Fach hast du so gar keine Peilung, aber wenn ich dir jetzt eine Fünf gebe, muss ich am Ende noch Förderpläne schreiben, oder noch schlimmer: DU bleibst sitzen und kommst dann in meine Klasse, das muss verhindert werden« = 4
»Keine Ahnung haben und dann auch noch frech werden. Ständig zu spät, ohne Arbeitsmaterial und immer störende Bemerkungen, alles Schriftliche ein Griff ins Klo, dazu noch eine total schlechte Handschrift und die Blätter grundsätzlich zerknittert« = 5
»Stand zwar auf meiner Kursliste, kam aber nie, oder: Kam ab und zu und hat es dann gewagt, sich richtig doll mit mir anzulegen« = 6
Ich bin ja Schülerschleimer, ich gebe eigentlich keine Sechsen, nur den Karteileichen. Wer nett lächelt, bekommt bei mir schon eine Vier. Wer dazu noch gut aussieht und mir Komplimente macht, der kann sich schon über eine Drei freuen. So einfach ist das.“

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