Rezension zu „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj

„Der Grat zwischen Tod und Leben, zwischen Glück und Leid war so schmal, so verletzlich und kostbar, dachte sie. Und ganz gleich, ob Mensch oder Elf: Ein Wimpernschlag genügte, um das Ruder herumzureißen, der Geschichte eine andere Wendung zu geben. Ein Wimpernschlag nur und ein Gran voll Mut“

Genre:          FantasySEMC 3MP DSC
Seiten:          971
ISBN:            978-3746627380
Verlag:         Aufbau Taschenbuch

Klappentext:

„Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfril taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde.“

Meine Meinung:

Das Buch ist wirklich der Hammer. In dem Klappentext steckt nicht annähernd so viel drin, wie man am Ende rausbekommt. Meistens kauft man ja schon nach dem Äußeren, oder nach der Geschichte auf der Rückseite. Ist halt so. Ich wäre an dem Buch im Laden wahrscheinlich niemals hängen geblieben, zum Einen, weil ich keine guten Erfahrungen mit so dicken Wälzern gemacht habe, zum Anderen, weil ich in der Regel keine Elfengeschichten lese. Ich finde allerdings, dass sich jede Seite in dem Buch gelohnt hat, ich habe das Buch schon einer Handvoll Freunden empfohlen und ich werde definitiv auch die Fortsetzung kaufen.
Aber erstmal zur Geschichte. Die Halbelfe Vanora wächst recht behütet auf und muss dann in kürzester Zeit so einiges hinnehmen, eine Welt bricht über ihr zusammen, sie muss Verluste einstecken und, wie konnte es auch anders sein, auch um ihre Liebe kämpfen. Das Buch ist aber keineswegs eine Fantasy-Romanze, statt dessen ist nicht nur die Liebe zu dem Elfen Nevliin von Hindernissen gespickt, die muss dabei auch wichtige Entscheidungen treffen und in den friedlichen Sonnenuntergang reiten sie auch nicht. Ihr Schicksal ist weitaus umfassender, als einfach nur ihr Glück mit einem Mann zu finden und entsprechend dieser Tragweite wartet am Ende der eine oder andere tragische Moment. Ich frage mich wirklich, wie das im zweiten Band weiter gehen soll, mir blutet das Herz.
Wie die Autorin selbst in der Leserunde bei Lovelybooks geschrieben hatte, so ist ihr jeder Charakter ans Herz gewachsen und das merkt man auch beim Lesen. Mit allen wird ganz liebevoll umgegangen, jeder bekommt seine Geschichte und man möchte sich einfach von niemandem trennen. Aber, wie gesagt, es ist keine Romanze, sondern bitterer Ernst.
Aus Angst, wie sich das noch alles entwickeln würde und auch aus Zeitmangel, hat das Buch die letzten Monate bei mir geruht, ich wollte die letzten 200 Seiten einfach nicht lesen. Andere konnten es nicht aus der Hand legen, ich wollte es mir nicht wieder nehmen. Nun hatte ich aber endlich wieder etwas mehr Muße zum Lesen und kaum hatte ich es ergriffen, konnte ich es auch nicht wieder weglegen. Hach war das herzzerreißend, genau so, wie ich es befürchtet hatte *schnief*
Jetzt werde ich aber nicht weiter rumlamentieren, sondern mir einfach die Fortsetzung schnappen und einfach hoffen, dass die schönen Momente das ganze Leid wieder verblassen lassen werden!
(Und vielleicht wird das ja doch noch was mit Eamon und Aurün, er hätte nun auch endlich ein wenig Glück verdient! ;-))

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesit    (5 von 5 – Die Geister waren so gefesselt, dass sie die Geisterstunde einfach verpasst haben ^^)

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj

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