Rezension zu „Touched“ von Corrine Jackson

Genre:   Fantasy, JugendbuchIMS4712_023_Jackson _Touched_Bd1_JH_OK_29.09_110930_v02.indd
Seiten:   414
ISBN:      978-3522201575
Verlag:   Thienemann

 Kurze Inhaltsangabe:

In „Touched“ geht es um die ergreifende Geschichte des Mädchens Remy. Sie ist mit besonderen Fähigkeiten ‚gesegnet‘, die es ihr erlauben sich und andere zu heilen – egal ob von Schusswunden, Blutergüssen oder gebrochenen Rippen. Leider beschützt sie das nicht vor ihrem gewalttätigen Stiefvater. Erst als ihr leiblicher Vater sie in seine Obhut nimmt, gelingt es Remy endlich wieder so etwas wie Glück zu finden und Vertrauen aufzubauen, aber die Vergangenheit lässt sich nicht verbergen und in ihrem neuen Zuhause warten nicht minder gefährliche Überraschungen auf sie, so zum Beispiel der gutaussehende Asher Blackwell, der Remy einfach keine Ruhe lässt.

Meine Meinung:

Gerade wegen der anschaulich beschriebenen Misshandlungen eine wirklich ergreifende Geschichte, auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht habe, um mich reinzufinden. Man wird in einen gewalttätigen Strudel geworfen und gleichzeitig sind die einzelnen Kapitel mit wunderschönen Blumen und Ranken gespickt. Ein unglaublich schönes Buch, muss ich auf jeden Fall betonen!

 Was mich etwas gestört hat:

  • Remy wächst mit ihrer Mutter auf, muss aufgrund der Umstände zu ihrem Vater ziehen, in eine neue Schule und Freundschaften schließen
  • Dort lernt sie den mysteriösen, unnahbaren und gefährlichen Asher kennen
  • Asher will sich nicht auf sie einlassen, um sie nicht zu verletzen, andererseits übt sie eine gewisse Verführung auf seine Art aus
  • Sie hält sich selbst für nicht hübsch (wird oft genug betont)
  • Die Schwester von Asher mag sie nicht und will sie nicht in der Familie willkommen heißen
  • Der Feind ist unter anderem von derselben Art wie Asher und seine Familie und diese müssen Remy vor ihrer eigenen Art (und sich selbst beschützen)

Wem das bekannt vorkommt, der hebt jetzt bitte die Hand. Ich hatte ab und an das Gefühl, dass ich gerade Bis(s) zum Morgengrauen lese und das fand ich nicht zu gut.

Was mir aber gefallen hat:

Der ganze Rest! Das Buch ist wunderschön, der Fantasy-Aspekt (Remys und Ashers Kräfte) waren für mich neu und originell, die Geschichte ist hart und ehrlich erzählt, mir kamen an einigen Stellen sogar die Tränen (siehe ihre Mom und ihre aufkeimenden Gefühle für ihren Vater *schnief*). Allerdings auch nichts für schwache Nerven, wer sich nicht vorstellen möchte, wie ein Mann ein Mädchen quält, sie ins Gesicht tritt und mit Brandnarben von seiner Zigarette zermürben möchte, dem rate ich unbedingt ab.

Trotz der Ähnlichkeiten mit Bella und Co. vergebe ich auf jeden Fall 5 von 5 Geistern!

Bewertung:

BewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesitBewertungsgesit(5 von 5 Geister, sie haben gespannt mitgelesen!)

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