Rezension zu „Beastly“ von Alex Flinn

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Schönen und dem Biest, von der Liebe, die nicht nur jeden Zauber brechen kann sondern auch von der Frau an der ein Mann wächst und gedeiht und sich von einem Monster in einen liebenden und fürsorglichen Menschen entwickeln kann. Und auch wenn dies in der Wirklichkeit eher selten geschieht so ist „Beastly“ doch eine sehr schöne Umsetzung des Märchens.

Eigentlich hatte ich den Film bereits durch Zufall gesehen und er hat mir sehr gut gefallen. Als mir das Buch in die Hand fiel, dachte ich nur, na das musst du jetzt auch noch lesen. Es ist ja richtig schön romantisch und sozusagen noch alte Schule. Dazu kann ich nur sagen, es sind beide gut, das Buch ist etwas unwirklicher, aber mehr am Märchen, und beide sind für sich traumhaft. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf, denn das Buch hat bis auf die Namen und die Grundstory mit dem Film nicht viel gemeinsam.

Zur Geschichte werde ich nicht viel erzählen, jeder kennt bestimmt die Schöne und das Biest. Der Prinz wird für seine Arroganz von einer Hexe bestraft, in ein Monster verwandelt und hat nur eine bestimmte Zeitspanne um eine Frau in sich verliebt zu machen. In „Beastly“ wurde die Geschichte in die Neuzeit versetzt. Der hübsche arrogante Schönling hat quasi alles von seinem Dad gelernt und erst einmal zum Beast verwandelt, muss er sich schnell damit abfinden, dass sein Dad für diese Entwicklung wenig übrig hat. Dafür hat er nun, da seine anderen Sinne geschärft wurden und er sich nicht nur in seinem Ruhm sonnt, die Gelegenheit, wahre Freundschaft und Selbstlosigkeit kennenzulernen. Diese Entwicklung bricht einem schon fast das Herz, v.a. in einer Gesellschaft in der man sich nichts anderes wünscht, als dass alle Menschen sich derart selbstlos für andere einsetzen.

Besonders witzig fand ich den „Chat“. Unser Beast ist nämlich nicht der Einzige mit Problemen. Man stößt auf den Bären von Schneeweißchen und Rosenrot, einen verwunschenen Frosch und eine Meerjungfrau die sich in einen Prinzen verliebt und einen Pakt mit der bösen Hexe schließen will. Sehr sehr witzig.

Auch wenn ich ursprünglich ziemlich skeptisch war, so hat mich bereits der Film überzeugt und das Buch ist wirklich ein Muss für Freunde von Märchen, Romantik und einer schöneren (verzauberten) und ehrlicheren Welt 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s